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Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht122Herausgegeben vomMax-Planck-Institut für ausländischesund internationales PrivatrechtDirektoren:J ü r g e n Basedow, Klaus J. H o p t und R e i n h a r d Z i m m e r m a n n

Daniel D. RothoeftRückstellungen nach § 249 HGBund ihre Entsprechungen in denUS-GAAP und IASSystematischer Vergleich und AnalyseMohr Siebeck

Daniel D. Rothoeft,g e b o r e n 1972; S t u d i u m d e r W i r t s c h a f t s w i s s e n s c h a f t an d e r R u h r U n i v e r s i t ä t B o c h u m ; P r o m o t i o n s s t u d i u m an d e r U n i v e r s i t ä t Siegen; 2003 P r o m o t i o n .978-3-16-158531-9 Unveränderte eBook-Ausgabe 2019I S B N 3-16-148223-9ISSN 0720-1147 ( S t u d i e n z u m a u s l ä n d i s c h e n u n d i n t e r n a t i o n a l e n P r i v a t r e c h t )Die D e u t s c h e B i b l i o t h e k v e r z e i c h n e t diese P u b l i k a t i o n in d e r D e u t s c h e n N a t i o n a l b i b l i o g r a p h i e ; d e t a i l l i e r t e b i b l i o g r a p h i s c h e D a t e n sind im I n t e r n e t ü b e rhttp://dnh.ddb.dcabrufbar. 2004M o h r Siebeck Tübingen.D a s W e r k einschließlich aller s e i n e r T e i l e ist u r h e b e r r e c h t l i c h g e s c h ü t z t . J e d e V e r w e r t u n ga u ß e r h a l b d e r e n g e n G r e n z e n d e s U r h e b e r r e c h t s g e s e t z e s ist o h n e Z u s t i m m u n g d e s Verlags unzulässig u n d s t r a f b a r . D a s gilt i n s b e s o n d e r e f ü r V e r v i e l f ä l t i g u n g e n , Ü b e r s e t z u n g e n , M i k r o v e r f i l m u n g e n u n d die E i n s p e i c h e r u n g u n d V e r a r b e i t u n g in e l e k t r o n i s c h e nSystemen.D a s B u c h w u r d e v o n G u i d e D r u c k in T ü b i n g e n auf a l t e r u n g s b e s t ä n d i g e s W e r k d r u c k p a p i e r g e d r u c k t u n d v o n d e r B u c h b i n d e r e i H e l d in R o t t e n b u r g g e b u n d e n .

GeleitwortDie Konzernrechnungslegung befindet sich in Deutschland und in der Europäischen Union in einer neuen Phase, die vereinfacht als Internationalisierunggekennzeichnet werden kann. Meilensteine der rechtlichen Entwicklung indiesem Zusammenhang stellen die Einführung von § 292a HGB (durch dasKapAEG vom 20.4.1998) und die betreffende neue EG-Verordnung vom19.7.2002 dar. Gemäß der genannten HGB-Vorschrift können Mutterunternehmen kapitalmarktorientierter Konzerne statt eines Konzernabschlussesnach den Regelungen der §§ 290 ff. HGB einen konsolidierten Abschlussnach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen aufstellen. Dazu zählendie US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (USGAAP) und die International Accounting Standards (IAS), demnächst International Financial Reporting Standards (IFRS). Nach der zitierten EGVerordnung wird für kapitalmarktorientierte Konzerne ab dem Jahre 2005bzw. 2007 ein Abschluss nach IAS/IFRS verbindlich vorgeschrieben.Für den damit verbundenen Übergang von einer HGB- zu einer internationalen Bilanzierung will der Verfasser mit seinem Buch, das als Dissertationim Sommersemester 2003 dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften derUniversität Siegen vorgelegen hat, eine Hilfestellung bezüglich einer wichtigen Bilanzposition, nämlich der Rückstellungen, geben. Anlass seiner Untersuchung stellt die Einführung von § 292a HGB dar. Vor diesem Hintergrundnimmt er einen systematischen Vergleich der betreffenden Regelungen in dendrei genannten Rechtsbereichen dergestalt vor, dass er analysiert, wie die „unter § 249 HGB zu subsumierenden Sachverhalte" nach den US-GAAP undden IAS zu behandeln sind. Ferner prüft er, ob ein solcher Übergang derRechnungslegung dem Einklangs- und Gleichwertigkeitserfordernis in § 292aHGB genügt.Es handelt sich um eine interdisziplinäre Untersuchung, die sowohl einerechtswissenschaftliche als auch eine betriebswirtschaftliche Analyse miteinander verbindet. Dabei stehen jedoch nicht rechtssystematische bzw. rechtsdogmatische Fragen im Vordergrund, sondern der Anwendungsbezug derbetreffenden Regelungsbereiche für die Mutterunternehmen, die § 292a HGBin Anspruch nehmen können. Die Frage nach Umfang und Struktur der wirtschaftlichen Sachverhalte, die zu einer Rückstellungsmöglichkeit bzw. einerRückstellungspflicht im Einzel- bzw. im Konzernabschluss führen, bilden daher auch den Gegenstand einer ökonomischen, d.h. betriebswirtschaftlichenAnalyse des Rechts.

VIGeleitwortDer gewählte methodische Ansatz des Verfassers umfasst ein „systemneutrales Modell", „das das Auffinden der korrespondierenden Regeln in den zuvergleichenden Regelwerken gestattet" und „anhand vorstrukturierter Gruppen von Sachverhalten die korrespondierenden Vorschriften . für den hierbetrachteten Teilbereich (Rückstellungen nach dem HGB)" aufzeigt. Für dieAbleitung bzw. Abgrenzung der untersuchten Zielsetzung der Rechnungslegung geht der Autor von der Annahme des Auftragshandelns aus. Da die internationalen Rechnungslegungsgrundsätze ausschließlich die Aufgabe der Informationsvermittlung zugrunde legen, klammert der vorgenommene Vergleich die Ausschüttungsbemessung aus und beschränkt sich auf die Informationsfunktion.Für den angestrebten Rechtsvergleich verwendet der Verfasser als methodisches Grundprinzip das „Prinzip der Funktionalität". Danach werden solcheRegeln miteinander verglichen, „die die gleiche Funktion erfüllen". Auf dieserBasis muss gefragt werden, welche Sachverhalte als Rückstellungen nach demHGB zu passivieren sind und wie diese Sachverhalte in den anderen Regelwerken behandelt werden.Zur Durchführung des Vergleichs wird die systemneutrale Aufgabe der Erfassung des speziellen bilanziellen Sachverhalts in vier Aspekte unterteilt:Begründung der Verpflichtung, Bekanntheit des Empfängers, Ermittlung derHöhe und Zeitpunkt der Leistungserbringung. Als wesentliches Merkmal fürdie Rückstellungsbilanzierung kommt hinzu, dass bezüglich einer oder mehrerer dieser Aspekte Unsicherheit bestehen kann. Die Aufgabe fasst der Autorwie folgt zusammen: „Zu bilanzieren sind nicht sichere Drittverpflichtungen,deren Begründung in der zu bilanzierenden oder einer davor liegenden Berichtsperiode liegt und deren Erfüllung voraussichtlich erst nach dem Bilanzstichtag erfolgt." Damit klammert er Innenverpflichtungen aus und beschränktsich auf die Analyse von Verpflichtungen gegenüber Dritten (Außenverpflichtungen).Bei der „Auswahl der miteinander zu vergleichenden Regeln" stehen denRückstellungen gemäß HGB nach US-GAAP liabilities bzw. contingent liabilities und nach IAS/IFRS liabilities bzw. contingent liabilities und provisionsgegenüber. Wegen der besonderen Problematik und des Umfangs differenziertder Verfasser zwischen der „Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungen" und der „Bilanzierung von Verlustrückstellungen". Er klärt für das HGB,die US-GAAP und die IAS/IFRS im Detail, welche Verpflichtungen im Sinnevon § 249 Abs. 1 HGB unter welchen Bedingungen in welcher Passivpositionerfasst werden können bzw. erfasst werden müssen. Deswegen unterscheideter hierbei zu Recht in „Bilanzierung dem Grunde nach", „Bilanzierung derHöhe nach" und „Bilanzausweis". Im Einzelnen unterteilt er die Verpflichtungen wegen ihrer Unterschiede in bürgerlich-rechtlich, öffentlich-rechtlich

GeleitwortVIIund faktisch begründete. Mit Hilfe der festgestellten vier genannten Aspekteund dem Kriterium der Sicherheit bzw. Unsicherheit bildet er sechzehn differenzierte Fälle, für die die bilanzielle Behandlung gemäß HGB, US-GAAPund IAS/IFRS wiedergegeben werden.Mit diesen Gegenüberstellungen „lassen sich systematische Lücken beimÜbergang von einem Regelsatz auf einen anderen feststellen". Ferner werdenmit Hilfe der Übereinstimmungen bzw. der Lücken die Gleichwertigkeit bzw.die fehlende Gleichwertigkeit der Rückstellungsbilanzierung nach den dreiRegelwerken abgeleitet.Der Verfasser hat mit seiner Schrift eine zugleich grundlegende wie aktuelle Frage der neuen Internationalisierung der Rechnungslegung aufgegriffen.Die Analyse des Rechtsvergleichs liefert wichtige Erkenntnisse bezüglich derbedeutsamen Bilanzposition Rückstellungen für den Übergang von einer handelsrechtlichen zu einer internationalen Rechnungslegung. Deshalb wünscheich dem Buch eine weite Verbreitung in Praxis und Wissenschaft.Siegen, im September 2003Univ.-Prof. Dr. Norbert Krawitz

IXVorwortAn dieser Stelle möchte ich allen herzlich danken, die das Zustandekommendieser Arbeit ermöglicht und unterstützt haben.Dieser Dank gilt zuerst meinem Doktorvater, Herrn Professor Dr. NorbertKiawitz, der mir die Möglichkeit gegeben hat, dieses Projekt als externerDoktorand durchzufuhren. Seine engagierte Betreuung und die überausfreundliche Aufnahme an seinem Lehrstuhl haben mir gezeigt, dass das Arbeiten in einem kompetenten akademischen Umfeld viel Freude bereiten kann.Ebenso dankbar bin ich Herrn Professor Dr. iur. Torsten Schöne, der mich alsgeduldiger Lehrer, wohlmeinender Ratgeber und Kritiker, insbesondere in allen rechtswissenschaftlichen Fragen, unterstützt und schließlich die Funktiondes Zweitberichterstatters übernommen hat.Sehr dankbar bin ich auch Herrn Professor Dr. Arndt Wiedemann, der sofreundlich war, den Vorsitz in der Prüfungskommission zu übernehmen undsich als Prüfer im Rigorosum zu beteiligen.Besonders bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Prof. Dr. iur. TobiasFröschle für seine wertvolle, tatkräftige Hilfe.Dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht,insbesondere Herrn Professor Dr. iur. Christoph Engel von der Max-PlanckProjektgruppe Recht der Gemeinschaftsgüter, gilt mein Dank für die Aufnahme der Arbeit in diese Schriftenreihe.Nicht vergessen darf ich Markus Schmal, dem ich großen Dank für seineumfangreiche Hilfe bei allem, was mit Computern zu tun hat, schulde.Schließlich möchte ich meinen Eltern sehr herzlich danken, die mich stetsmotiviert und unterstützt haben. Ihnen ist diese Arbeit gewidmet.Bochum, im Oktober 2003Daniel D. Rothoeft

hrung1 Die Zielsetzung der Arbeit12 Der Gang der Untersuchung3Kapitel ID i e Grundlagen des Vergleichs1 Die Ausgangsfragen der Untersuchung72 Die Rechnungslegung als Teilbereich des betriebswirtschaftlichenRechnungswesens83 Der Kriterienkatalog nach § 292a Abs. 2 HGB144 Die Erkenntnisse der Rechtsvergleichung als Grundlage desVergleichs21Kapitel IIDie A u s w a h l der miteinander zu vergleichenden Regeln1 Die Vorschriften zur Bilanzierung von Rückstellungen nach demHGB372 Die Vorschriften zur Bilanzierung von Verpflichtungen nachden US-GAAP40

XIIInhaltsübersicht3 Die Vorschriften zur Bilanzierung von Verpflichtungen nach den IAS454 Der Vergleich der Bilanzierung von Innenverpflichtungen50Kapitel IIIDie Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungenim Vergleich1 Die Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249Abs. 1 Satz 1 erster Halbsatz HGB542 Die Rückstellungen für Gewährleistungen ohne rechtlicheVerpflichtung nach § 249 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB553 Die Bilanzierung ungewisser Verbindlichkeiten nach den US-GAAP574 Die Bilanzierung ungewisser Verbindlichkeiten nach den IAS595 Die Merkmale der Bilanzierung dem Grunde nach616 Die Merkmale der Bilanzierung der Höhe nach1027 Der Vergleich des Bilanzausweises derVerbindlichkeitsrückstellungen1408 Fazit des Vergleichs der Bilanzierungsregeln für dieVerbindlichkeitsrückstellungen141Kapitel IVDie Bilanzierung von Verlustrückstellungen im Vergleich1 Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebendenGeschäften nach § 249 Abs. 1 Satz 1 zweiter Halbsatz HGB1512 Die Bilanzierung drohender Verluste nach den US-GAAP1523 Die Bilanzierung drohender Verluste nach den IAS1544 Die Merkmale der Bilanzierung dem Grunde nach1545 Die Merkmale der Bilanzierung der Höhe nach1666 Der Vergleich der Darstellung der drohenden Verluste in der Bilanz1817 Fazit des Vergleichs der Bilanzierungsregeln fürVerlustrückstellungen181

InhaltsübersichtXIIIKapitel VSystematische Gegenüberstellung der Regelnund Prüfung ihrer Gleichwertigkeit1 Die systematische Gegenüberstellung der Regeln1912 Die strukturelle Prüfung der Gleichwertigkeit nach § 292aAbs. 2 Nr. 3 HGB1923 Die systematische Gegenüberstellung der Regeln zur Bilanzierungeiner bürgerlich-rechtlich begründeten Verpflichtung1934 Die systematische Gegenüberstellung der Vorschriften zurBilanzierung einer öffentlich-rechtlich begründeten Verpflichtung1995 Die systematische Gegenüberstellung der Regeln zur Bilanzierungeiner faktisch begründeten Verpflichtung2056 Die systematische Gegenüberstellung der Regeln zur Bilanzierungeines drohenden Verlustes209Literatur verzeichni 1

XIVInhaltsverzeichnisEinführung1 Die Zielsetzung der Arbeit12 Der Gang der Untersuchung3Kapitel IDie Grundlagen des Vergleichs1 Die Ausgangsfragen der Untersuchung72 Die Rechnungslegung als Teilbereich des betriebswirtschaftlichenRechnungswesens82.1 Die Bestimmung des Untersuchungsgegenstands82.2 Die Ziele der Rechnungslegung nach dem HGB92.3 Die Ziele der Rechnungslegung nach den US-GAAP und den IAS112.4 Die Rechnungslegung zur Informationsvermittlung alsgemeinsame Basis für den Vergleich133 Der Kriterienkatalog nach § 292a Abs. 2 HGB143.1 Die Anforderungen im Überblick143.2 Die Ausfüllung des Begriffs „international anerkannteRechnungslegungsgrundsätze"153.3 Die Ausfüllung des Begriffs „im Einklang mit der Richtlinie83/349/EWG"163.4 Die Ausfüllung des Begriffs „Gleichwertigkeit der Aussagekraft"184 Die Erkenntnisse der Rechtsvergleichung als Grundlage desVergleichs21

InhaltsverzeichnisXV4.1 Die Methoden der Rechtsvergleichung214.2 Folgerungen für den Fortgang der Untersuchung234.3 Die Rückstellungen nach § 249 HGB im Überblick234.4 Die von den Rückstellungen nach § 249 HGB erfaßten Sachlagen244.5 Die Eingrenzung der vorzunehmenden Betrachtung264.6 Die Strukturierung der systemneutralen Aufgabe als Grundlage fürden Vergleich294.6.1 Die Bildung der Strukturelemente für den Vergleich294.6.2 Die Begründung der Verpflichtung304.6.3 Der Empfanger der Leistung314.6.4 Die Höhe der Verpflichtung324.6.5 Der Zeitpunkt der Fälligkeit der Leistung4.7 Empirische Prüfung der Tauglichkeit der zuvor entwickeltenStrukturen fiir den Vergleich32334.8 Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse34Kapitel IIDie Auswahl der miteinander zu vergleichenden Regeln1 Die Vorschriften zur Bilanzierung von Rückstellungen nachdem HGB1.1 Die verschiedenen Arten von Rückstellungen nach § 249 HGB:Innen- und Außenverpflichtungen37371.1.1 Die Rückstellungen für Innenverpflichtungen371.1.2 Die Rückstellungen für Außenverpflichtungen381.2 Die Bewertung von Rückstellungen nach § 253 HGB391.3 Der Ausweis von Rückstellungen in der Bilanz nach dem HGB392 Die Vorschriften zur Bilanzierung von Verpflichtungen nachden US-GAAP402.1 Die Grundlagen der Bilanzierung nach den US-GAAP402.2 Die liabilities und contingent liabilities nach den US-GAAP42

XVIInhaltsverzeichnis2.3 Der Ausweis von liabilities und contingencies in der Bilanznach den US-GAAP433 Die Vorschriften zur Bilanzierung von Verpflichtungen nach den IAS453.1 Die Grundlagen der Bilanzierung nach den IAS453.2 Die liabilities und provisions nach den IAS473.3 Der Ausweis von liabilities und provisions in der Bilanz nach denIAS483.3.1 Die Grundlagen des Ausweises nach den IAS483.3.2 currentDie Unterteilungim Bilanzausweisversus non-currentliabilitiesnach der Liquidität:493.3.3 Die Unterteilung im Bilanzausweis nach der Art derVerpflichtung504 Der Vergleich der Bilanzierung von Innenverpflichtungen504.1 Die Bilanzierung von Innenverpflichtungen nach dem HGB,den US-GAAP und den IAS504.2 Die Prüfung des Einklangs der US-GAAP und der IAS mitden EG-Richtlinien nach § 292a Abs. 2 Nr. 2 b) HGB beiRückstellungen für Innenverpflichtungen514.3 Die Gleichwertigkeit der Aussagekraft nach § 292a Abs. 2Nr. 3 HGB bei Rückstellungen für Innenverpflichtungen52Kapitel IIIDie Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungenim Vergleich1 Die Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249Abs. 1 Satz 1 erster Halbsatz HGB542 Die Rückstellungen für Gewährleistungen ohne rechtlicheVerpflichtung nach § 249 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB552.1 Die Bilanzierung dem Grunde nach552.2 Die Bilanzierung der Höhe nach563 Die Bilanzierung ungewisser Verbindlichkeiten nach den US-GAAP573.1 Die Bilanzierung von liabilities nach den US-GAAP573.2 Die Bilanzierung von contingent liabilities nach den US-GAAP57

InhaltsverzeichnisXVII4 Die Bilanzierung ungewisser Verbindlichkeiten nach den IAS4.1 Die Bilanzierung von liabilities nach den IAS4.2 Die Bilanzierung von provisions (und contingent5959liabilities)[IAS 37]5 Die Merkmale der Bilanzierung dem Grunde nach5.1 Die Anforderungen an die Begründung der Verpflichtung nachdem HGB6061615.1.1 Die allgemeinen Ansatzpunkte der Bilanzierung dem Grundenach im HGB615.1.2 Rückstellungsbildung unter Orientierung amRealisationsprinzip625.1.3 Rückstellungsbildung ohne Orientierung amRealisationsprinzip645.1.3.1 Die wirtschaftliche Entstehung bei einer bürgerlichrechtlich begründeten Verpflichtung655.1.3.2 Die wirtschaftliche Entstehung bei einer öffentlichrechtlich begründeten Verpflichtung665.1.3.3 Die wirtschaftliche Entstehung bei einer faktischbegründeten Verpflichtung675.2 Die Anforderungen an die Begründung einer liability und einercontingent liability nach den US-GAAP685.2.1 Die allgemeinen Ansatzpunkte für die Bilanzierung einerVerpflichtung in den US-GAAP685.2.2 Die Begründung einer liability durch eine rechtlicheVerpflichtung705.2.2.1 Die grundlegenden Anforderungen an die rechtlicheNatur der Verpflichtung705.2.2.2 Die Begründung einer zweiseitigen Verpflichtung705.2.2.3 Die Begründung einer einseitigen Verpflichtung715.2.3 Die Begründung einer liability durch eine faktischeVerpflichtung725.2.4 Die Begründung einer contingency durch eine Verpflichtung735.3 Die Anforderungen an die Begründung einer liability nachden IAS5.3.1 Die grundlegenden Anforderungen an die Natur derVerpflichtung7474

XVIIIInhaltsverzeichnis5.3.2 Der Fall einer rechtlich begründeten Verpflichtung bei einerliability755.3.3 Der Fall einer faktisch begründeten Verpflichtung beieiner liability765.4 Die Anforderungen an die Begründung einerprovisionnach den IAS765.4.1 Die grundlegenden Anforderungen an die Natur derVerpflichtung765.4.2 Die provision als rechtlich begründete Verpflichtung785.4.3 Die provision als faktisch begründete Verpflichtung785.5 Der Vergleich der Anforderungen an die Begründung derVerpflichtung805.5.1 Der Vergleich der grundsätzlichen Anforderungen an dieBegründung einer Verpflichtung805.5.2 Der Vergleich der Anforderungen an die Begründung einerbürgerlich-rechtlichen Verpflichtung815.5.2.1 Die Gegenüberstellung der Grundstrukturen derAnforderungen an die Begründung einer bürgerlichrechtlichen Verpflichtung815.5.2.2 Die Anforderungen an die Begründung einerbürgerlich-rechtlichen Verpflichtung: Sicherbegründete Verpflichtungen825.5.2.3 Die Anforderungen an die Begründung einerbürgerlich-rechtlichen Verpflichtung: Nicht sicherbegründete Verpflichtungen835.5.2.4 Die Übersicht über die unterschiedlich hohenAnforderungen an die Begründung einer bürgerlichrechtlichen Verpflichtung845.5.3 Der Vergleich der Anforderungen an die Begründung eineröffentlich-rechtlichen Verpflichtung865.5.3.1 Die Gegenüberstellung der Grundstrukturen derAnforderungen an die Begründung einer öffentlichrechtlichen Verpflichtung865.5.3.2 Die Anforderungen an die Begründung eineröffentlich-rechtlichen Verpflichtung: Sicherbegründete Verpflichtungen87

InhaltsverzeichnisXIX5.5.3.3 Die Anforderungen an die Begründung eineröffentlich-rechtlichen Verpflichtung: Nicht sicherbegründete Verpflichtungen885.5.3.4 Die Übersicht über die verschieden hohenAnforderungen an die Begründung einer öffentlichrechtlichen Verpflichtung895.5.4 Der Vergleich der Anforderungen an die Begründung einerfaktischen Verpflichtung915.5.5 Die Übersicht über die verschieden hohen Anforderungen andie Begründung einer faktischen Verpflichtung5.6 Das Kriterium der Wahrscheinlichkeit92935.6.1 Der Aspekt der Wahrscheinlichkeit bei der Bilanzierungeiner Verbindlichkeitsrückstellung935.6.2 Der Aspekt der Wahrscheinlichkeit bei der Bilanzierungeiner liability nach den US-GAAP955.6.3 Der Aspekt der Wahrscheinlichkeit bei der Bilanzierungeiner contingent liability nach den US-GAAP955.6.4 Der Aspekt der Wahrscheinlichkeit bei der Bilanzierungeiner liability nach den IAS [concept of probability]965.6.5 Der Aspekt der Wahrscheinlichkeit bei der Bilanzierungeiner provision nach den IAS975.6.6 Der Vergleich der jeweils erforderlichen Wahrscheinlichkeitder Inanspruchnahme985.7 Die Ermittlung des Empfangers der Leistung1005.7.1 Die Bedeutung der Ermittlung des Empfangers der Leistungnach dem HGB1005.7.2 Die Bedeutung der Ermittlung des Empfangers der Leistungnach den US-GAAP1015.7.3 Die Bedeutung der Ermittlung des Empfangers der Leistungnach den IAS1015.7.4 Der Vergleich der Anforderungen an die Ermittelbarkeitdes Empfangers der Leistung bei rechtlich und faktischbegründeten Verpflichtungen1026 Die Merkmale der Bilanzierung der Höhe nach6.1 Die Ermittlung der Höhe der Verpflichtung im engeren Sinn6.1.1 Die Ermittlung der Höhe der Verpflichtung nach dem HGB102102102

XXInhaltsverzeichnis6.1.1.1 Die Ansatzpunkte der Bewertung einer Rückstellungnach dem HGB1026.1.1.2 Die Bewertung einer der Höhe nach sicherenVerpflichtung1046.1.1.2.1 Die Bewertung von Verpflichtungen zuGeldleistungen1046.1.1.2.2 Die Bewertung von Verpflichtungen zuSach- oder Dienstleistungen1056.1.1.2.2.1 Die Herstellungskosten bei derBewertung einer Verpflichtung1056.1.1.2.2.2 Die Anschaffungskosten bei derBewertung einer Verpflichtung1066.1.1.3 Die Bewertung einer der Höhe nach nicht sicherenVerpflichtung nach dem HGB1076.1.1.3.1 Die Bewertung durch eine Schätzung nachdem HGB1076.1.1.3.2 Die Auswahlregeln für die Bewertungdurch eine Schätzung nach dem HGB1086.1.1.4 Die planmäßige Abzinsung des Rückstellungsbetrages bei Verbindlichkeitsrückstellungen nachdem HGB6.1.2 Die Ermittlung der Höhe einer liability nach den US-GAAP1091116.1.2.1 Die Grundlagen für die Bewertung nach denUS-GAAP1126.1.2.2 Die Bewertung anhand des transaction basedsystem1136.1.2.2.1 Die Bewertung zum net settlement value1136.1.2.2.2 Die Bewertung zumpresent (or discounted)value of future cashflows1146.1.2.2.3 Die Bewertung zum current market value1146.1.2.2.4 Die Bewertung zu historical cost (historicalproceeds)1156.1.2.2.5 Die Definition des Begriffes cost nach denUS-GAAP1156.1.2.3 Die Auswahlregeln für eine nicht sicher möglicheBewertung einer liability nach den US-GAAP1166.1.2.4 Die planmäßige Abzinsung desVerpflichtungsbetrags nach den US-GAAP117

InhaltsverzeichnisXXI6.1.3 Die Ermittlung der Höhe einer contingency nach denUS-GAAP1186.1.3.1 Die Bewertung einer contingency durch einevernünftige Einschätzung1186.1.3.2 Die Auswahlregeln für eine nicht sicher möglicheBewertung einer contingency nach den US-GAAP1206.1.4 Die Ermittlung der Höhe einer liability nach den IAS1206.1.4.1 Die Bewertung einer liability zu historical cost1236.1.4.2 Die Bewertung zu current cost1236.1.4.3 Die Bewertung zum settlement value1246.1.4.4 Die Bewertung zumpresent value1246.1.4.5 Die Definition des Begriffes cost nach den IAS1246.1.5 Die Ermittlung der Höhe einerprovision nach den IAS1266.1.5.1 Die Bewertung einer provision durch eine verläßlicheSchätzung1276.1.5.2 Die Auswahlregel bei der Bewertung einerVerpflichtung durch eine Schätzung nach den IAS6.1.6 Der Vergleich der Bewertung der Verpflichtung1281296.1.6.1 Die grundsätzlichen Anforderungen an denSachverhalt zur Bewertung der Verpflichtung1296.1.6.2 Die Regeln für die sicher mögliche Bewertung einerVerpflichtung1306.1.6.2.1 Die Regeln zur Bewertung vonVerpflichtungen zu Geldleistungen1306.1.6.2.2 Die Regeln zur Bewertung vonVerpflichtungen zu Sach- oderDienstleistungen1316.1.6.2.2.1 Die Herstellungskosten bei derBewertung einer Verpflichtung1316.1.6.2.2.2 Die Anschaffungskosten bei derBewertung einer Verpflichtung1326.1.6.3 Die Regeln für die nicht sicher mögliche Bewertungeiner Verpflichtung13 46.1.6.3.1 Die grundlegenden Voraussetzungen beieiner nicht sicher möglichen Bewertung1346.1.6.3.2 Die Bewertung durch eine Schätzung135

XXIIInhaltsverzeichnis6.1.6.3.3 Die Auswahlregeln für eine nicht sichermögliche Bewertung13 56.1.6.4 Die planmäßige Abzinsung desVerpflichtungsbetrags6.2 Die Ermittlung des Zeitpunkts der Fälligkeit der Leistung1371376.2.1 Die Bedeutung des Zeitpunkts der Fälligkeit der Leistungnach dem HGB1376.2.2 Die Bedeutung des Zeitpunkts der Fälligkeit nach denUS-GAAP1386.2.3 Die Bedeutung des Zeitpunkts der Fälligkeit der Leistungnach den IAS1396.2.4 Der Vergleich der Bedeutung der Ermittelbarkeit desZeitpunkts der Fälligkeit1397 Der Vergleich des Bilanzausweises derVerbindlichkeitsrückstellungen1408 Fazit des Vergleichs der Bilanzierungsregeln für dieVerbindlichkeitsrückstellungen1418.1 Die Prüfung des Einklangs der US-GAAP und der IAS mit denEG-Richtlinien nach § 292a Abs. 2 Nr. 2 b) HGB für denTeilbereich der Verbindlichkeitsrückstellungen nach Art. 20Abs. 1 der 4. EG-Richtlinie1428.2 Die Gleichwertigkeit in der Aussagekraft nach § 292a Abs. 2 Nr. 3HGB bei Verbindlichkeitsrückstellungen nach § 249 Abs. 1 Satz 1erster Halbsatz HGB146Kapitel IVDie Bilanzierung von Verlustrückstellungen im Vergleich1 Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebendenGeschäften nach § 249 Abs. 1 Satz 1 zweiter Halbsatz HGB1512 Die Bilanzierung drohender Verluste nach den US-GAAP1523 Die Bilanzierung drohender Verluste nach den IAS1544 Die Merkmale der Bilanzierung dem Grunde nach1544.1 Die Anforderungen an die Begründung des Verlustes155

Inhaltsverzeichnis4.1.1 Die Anforderungen an die Begründung des Verlustes nachdem HGBXXIII1554.1.1.1 Das schwebende Geschäft als Element derBegründung der Verpflichtung nach dem HGB1554.1.1.2 Der drohende Verlust als Element der Begründungder Verpflichtung nach dem HGB1574.1.2 Die Anforderungen an die Begründung des Verlustes nachden US-GAAP1584.1.2.1 Die Wahrscheinlichkeit bei der Bilanzierung einesVerlustes nach den US-GAAP1584.1.2.2 Die Begründung eines Verlustes nach den US-GAAP1594.1.3 Die Anforderungen an die Begründung des Verlustes nachden IAS1604.1.3.1 Die Wahrscheinlichkeit bei der Bilanzierung einesVerlustes nach den IAS1614.1.3.2. Die Begründung eines Verlustes nach den IAS(onerouscontract)4.1.4 Der Vergleich der Anforderungen an die Begründung desVerlustes1611634.1.4.1 Der Vergleich der Anforderungen an die den Verlustbegründende Verpflichtung1634.1.4.2 Der Vergleich der erforderlichen Wahrscheinlichkeitdes Eintritts des Verlustes1644.2 Die Anforderungen an die Ermittlung des Empfängers derLeistung1654.2.1 Die Bedeutung der Ermittlung des Empfangers der Leistungnach dem HGB1654.2.2 Die Bedeutung der Ermittlung des Empfangers der Leistungnach den US-GAAP1654.2.3 Die Bedeutung der Ermittlung des Empfängers der Leistungnach den IAS1654.2.4 Der Vergleich der Anforderungen an die Ermittelbarkeit desEmpfängers der Leistung1665 Die Merkmale der Bilanzierung der Höhe nach5.1 Die Ermittlung der Höhe des Verlustes5.1.1 Die Ermittlung der Höhe des Verlustes nach dem HGB166166166

XXIVInhaltsverzeichnis5.1.1.1 Der Verlustbegriff nach dem HGB1665.1.1.2 Die Bewertung des Verlustes nach dem HGB1685.1.1.3 Die Auswahlregeln bei Verlusten nach dem HGB1705.1.1.4 Die planmäßige Abzinsung des Verlustes nach demHGB5.1.2 Die Ermittlung der Höhe des Verlustes nach den US-GAAP1701715.1.2.1 Die Bewertung des Verlustes nach den US-GAAP1715.1.1.2 Die Auswahlregeln bei Verlusten nach den USGAAP1725.1.2.3 Die planmäßige Abzinsung des Verlustes nach denUS-GAAP1725.1.3 Die Ermittlung der Höhe des Verlustes nach den IAS1735.1.3.1 Die Bewertung des Verlustes nach den IAS1735.1.3.2 Die Auswahlregeln bei Verlusten nach den IAS1745.1.3.3 Die planmäßige Abzinsung des Verlustes nach denIAS1745.1.4 Der Vergleich der Regeln zur Ermittlung der Höhe einesVerlustes1755.1.4.1 Der Vergleich der Rahmenbedingungen derVerlustermittlung1755.1.4.2 Der Vergleich der Verlustermittlung beiAbsatzgeschäften1765.1.4.3 Der Vergleich der Verlustermittlung beiBeschaffungsgeschäften1785.2 Die Ermittlung des Zeitpunkts der Fälligkeit der Leistung1805.2.1 Die Ermittlung des Zeitpunkts der Fälligkeit der Leistungnach dem HGB1805.2.2 Die Ermittlung des Zeitpunkts der Fälligkeit der Leistungnach den US-GAAP1805.2.3 Die Ermittlung des Zeitpunkts der Fälligkeit der Leistungnach den IAS1805.2.4 Der Vergleich der Anforderungen an die Ermittelbarkeit desZeitpunkts der Fälligkeit1816 Der Vergleich der Darstellung der drohenden Verluste in der Bilanz181

Inhaltsverzeichnis7 Fazit des Vergleichs der Bilanzierungsregeln fürVerlustrückstellungen7.1 Die Prüfung des Einklangs der US-GAAP und der IAS mit denEG-Richtlinien nach § 292a Abs. 2 Nr. 2 b) HGB für denTeilbereich der Verlustrückstellungen nach Art. 20 Abs. 1 der4. EG-RichtlinieXXV1811827.2 Die Gleichwertigkeit in der Aussagekraft nach § 292a Abs. 2 Nr. 3HGB bei Drohverlustrückstellungen nach § 249 Abs. 1 Satz 1zweiter Halbsatz HGB186Kapitel VSystematische Gegenüberstellung der Regelnund Prüfung ihrer Gleichwertigkeit1 Die systematische Gegenüberstellung der Regeln1912 Die strukturelle Prüfung der Gleichwertigkeit nach § 292a Abs. 2 Nr.3 HGB1923 Die systematische Gegenüberstellung der Regeln zur Bilanzierungeiner bürgerlich-rechtlich begründeten Verpflichtung1933.1 Die Erläuterung der in der Gegenüberstellung der relevantenBilanzierungsregeln für eine bürgerlich-rechtlich begründeteVerpflichtung erkennbaren Besonderheiten und Unterschiede1933.2 Die systematische Prüfung der Gleichwertigkeit bei derBilanzierung einer bürgerlich-rechtlich begründeten Verpflichtung1994 Die systematische Gegenüberstellung der Vorschriften zurBilanzierung einer öffentlich-rechtlich begründeten Verpflichtung1994.1 Die Erläuterung der in der Gegenüberstellung der rel

1 Die Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 Abs. 1 Satz 1 erster Halbsatz HGB 54 2 Die Rückstellungen für Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung nach § 249 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB 55 3 Die Bilanzierung ungewisser Verbindlichkeiten nach den US-GAAP 57