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Q1WACKER ist einer der weltweit größten Hersteller vonpolykristallinem Reinstsilicium. Das Material ist derwichtigste Rohstoff für Solarzellen und Halbleiter.ZwischenmitteilungJanuar – März 2016Veröffentlicht am 28. April 2016

Zwischenmitteilung Zwischenmitteilung Januar bis März 2016Konzernumsatz des 1. Quartals 2016 liegt mit 1,31 Mrd. umzwei Prozent unter Vorjahr, aber um sieben Prozent überdem VorquartalDie Chemiebereiche steigern dank guter Kundennach frageihre UmsätzeEBITDA ist beeinflusst von Anlaufkosten für neuen StandortCharleston im Berichtsquartal mit 229 Mio. um 14 Prozentniedriger als im Vorjahr, aber um 22  Prozent höher als im VorquartalPeriodenergebnis des 1. Quartals 2016 b eträgt 16 Mio. Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um 36  Prozentniedriger, Inbetriebnahme des Standortes Charlestonerfolgreich angelaufenErgebnisprognose angehoben: Im Gesamtjahr 2016 soll dasEBITDA bereinigt um Sondererträge um fünf bis zehn Prozent wachsen, beim Konzern umsatz wird unverändert einAnstieg im niedrigen einstelligen Prozent bereich erwartet2Wacker Chemie AGQ1 2016

Zwischenmitteilung WACKER auf einen BlickQ1 2016Q1 2015Veränd.in 70,6 74,0Q1 2016Q1 2015Veränd.in %45,044,70,7358,317.048343,216.8444,41,2Mio. Ergebnis / Rendite / CashflowUmsatzEBITDA1EBITDA-Marge 2 (%)EBIT  3EBIT-Marge 2 (%)FinanzergebnisErgebnis vor ErtragsteuernPeriodenergebnisErgebnis je Aktie(unverwässert / verwässert) ( )InvestitionenAbschreibungenNetto-Cashflow 4Mio. BilanzBilanzsummeEigenkapitalEigenkapitalquote en 5Mio. ndMitarbeiter (Anzahl am Stichtag)EBITDA ist EBIT vor Abschreibungen / Zuschreibungen auf Anlagevermögen.Margen sind jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse.EBIT ist das Ergebnis fortgeführter Geschäftstätigkeiten für die betreffende Berichtsperiode vor Zins- und übrigem Finanzergebnisund Steuern vom E inkommen und vom Ertrag.4 Summe aus Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ohne die Veränderung der erhaltenen Anzahlungenund dem Cashflow aus langfristiger I nvestitionstätigkeit (ohne Wertpapiere), inklusive Zugänge aus Finanzierungsleasing.5 Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsäquivalenten, lang- und kurzfristigen Wertpapieren und lang- und kurzfristigenFinanzierungsverbindlichkeiten.1 2 3 3Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungDie WACKER-AktieDie Sorgen über die weitere Entwicklung der Wirtschaft in China und die expansive Geldpolitik der führenden Notenbanken haben im 1. Quartal 2016 die Stimmung an den inter nationalen Finanzmärkten geprägt. Die Einbußen an den asiatischen Börsen sowie diedeutliche Abkühlung der chinesischen Konjunktur führten vor allem bei stark export orientierten Unternehmen zu erheblichem Kursdruck. Das zog weltweit die wichtigen A ktienindizes mit nach unten. Angesichts der niedrigen Inflation und anhaltender De flationsängste in Europa beschloss die Europäische Zentralbank (EZB) am 10. März, denLeitzins erstmals auf null Prozent zu senken. Die US-Notenbank Federal Reserve steuertnach der leichten Anhebung des Zinssatzes im Dezember 2015 einen vorsichtigen Kurs.Sie beließ im März ihren Leitzins unverändert bei 0,25 bis 0,5 Prozent.Nach deutlichen Verlusten zu Jahresbeginn haben sich die deutschen Indizes DAX undMDAX ab Mitte Februar wieder etwas erholt. Im abgelaufenen Quartal verlor der DAX insgesamt rund drei Prozent, der MDAX ging Ende März auf dem Niveau des Quartals beginns aus dem Handel.Die WACKER-Aktie hat trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen an den Finanzmärktenetwas besser abgeschnitten als die beiden deutschen Leitindizes. Das Papier ist mit e iner Notierung von 75,61 in das 1. Quartal 2016 gestartet. Bis Mitte Februar ging derKurs analog zur allgemeinen Börsenentwicklung zunächst zurück und erreichte am11.  Februar mit 58,73 seinen Tiefststand im Berichtsquartal. In den folgenden Wochenlegte das Papier wieder an Wert zu und kletterte bis zum 07. März auf einen Höchststandvon 78,68 . Zum 31. März notierte die Aktie mit 77,34 . Das sind gut zwei Prozent mehr alszum Jahresanfang und entspricht einer Marktkapitalisierung von 3,84 Mrd. .Kursverlauf der WACKER-Aktie im 1. Quartal 2016 ( indiziert auf 100) 1Jan110FebMärz100908070WACKER1DAX 30MDAX   1 100 75,61 (Schlusskurs am 04. Januar 2016)Weitere Angaben über die WACKER-Aktie finden sich im Geschäftsbericht 2015 auf den Seiten 42 bis 48 sowie im Internetunter www.wacker.com/investor-relations.4Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungSehr geehrte Damen und Herren Aktionäre,der WACKER-Konzern ist wie erwartet in das Geschäftsjahr 2016 g estartet. Die Anlaufkosten vonrund 30 Mio. für unseren neuen Polysiliciumstandort in Tennessee ebenso wie die niedrigerenPreise für Solarsilicium und Halbleiterwafer haben das E rgebnis vor Zinsen, Steuern und A bschreibungen des Konzerns in den e rsten drei Monaten beeinflusst.Das Chemiegeschäft ist gegenüber dem Vorjahresquartal weiter g ewachsen. In unserem Polysiliciumgeschäft haben wir von Januar bis März deutlich mehr Mengen abgesetzt als im1. Quartal 2015, a llerdings zu durchschnittlich geringeren Preisen. Die Nachfrage nach Siliciumwafern für die Halbleiter industrie war wie von uns prognos tiziert im Berichtsquartal verhaltenbei w eiter niedrigen Preisen.Nachdem sich die Preise für Solarsilicium im 4. Quartal und zu Beginn des neuen Jahres auf e inem niedrigen Niveau bewegt haben, sehen wir seit Mitte Februar einen leichten, aber kontinuierlichen Anstieg der Polysiliciumpreise, von dem auch WACKER profitiert. Die Nachfrage nachunserem Solarsilicium ist nach wie vor robust. Im März haben wir in unserem neuen Werk inCharleston fast 500 Tonnen Polysilicium produziert und erste Mengen am Markt verkauft. L abortests zeigen: Unser Material ‚made in USA‘ entspricht voll und ganz dem hohen Qualitätsstandard, wie wir ihn von unseren deutschen Produktions s tandorten kennen.Mit der Inbetriebnahme des Standortes Charleston schließen wir nun die Phase der kapital intensiven Ausbauprojekte ab. Deshalb investieren wir im laufenden Jahr nur noch etwa halb soviel wie 2015. Unser strate gischer Fokus liegt künftig auf zusätzlichen Kapazitäten für Z wischenund Endprodukte in unseren Chemiebereichen. Mit diesen Anlagen wollen wir u nsere Wachstumschancen auf allen wichtigen Märkten ausschöpfen. Parallel dazu verfolgen wir zahlreicheMaßnahmen, die unsere Kostenstrukturen und damit die Ertragskraft unserer Geschäftsfelderweiter optimieren.Trotz der Unsicherheiten über die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung sind wir für dasJahr 2016 optimistisch. Von großer Bedeutung für unseren E rfolg ist unser Chemiegeschäft. Essteht für fast zwei Drittel unseres Umsatzes. Das breite Spek trum von hoch ent w ickelten C hemieprodukten für eine Vielzahl von Schlüsselindustrien ist eine unserer großen Stärken.Diese Stärken wollen wir in Zukunft weiter ausbauen und in geschäft lichen Erfolg ummünzen.Dass WACKER dazu in der Lage ist, haben wir in der V ergangenheit immer wieder unter Beweisgestellt.München, den 28. April 2016Der Vorstand der Wacker Chemie AG5Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungKonzernentwicklung / Ertragslage01. Januar bis 31. März 2016UmsatzerlöseMio. Q1 2016Q1 2015Veränderungin %WACKER SILICONES491,3474,83,5WACKER POLYMERS285,9284,60,549,649,40,4WACKER ,640,751,8–21,4WACKER BIOSOLUTIONSZentralfunktionen / ,8–12,81.314,31.334,9–1,5Q1 2016Q1 2015Veränderungin %EBITDAMio. WACKER SILICONES87,967,729,8WACKER POLYMERS64,459,97,59,68,89,1WACKER onzern-EBITDA228,9267,1–14,3Q1 2016Q1 2015Veränderungin %42,9WACKER BIOSOLUTIONSZentralfunktionen / SonstigesEBITMio. WACKER SILICONES68,047,6WACKER 8,7n.a.–17,0–8,5100,0WACKER BIOSOLUTIONSWACKER POLYSILICONSILTRONICZentralfunktionen / SonstigesKonsolidierungenKonzern-EBIT6Wacker Chemie AGQ1 20160,0–0,6n.a.58,9126,3–53,4

ZwischenmitteilungKonzernentwicklung / ErtragslageKonzernumsatz liegt um sieben Prozent über Vorquartal und zwei Prozent unter VorjahrIm 1. Quartal 2016 belief sich der Konzernumsatz auf 1.314,3 Mio. ( Vorjahr 1.334,9 Mio. ).Das sind zwei Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, aber sieben Prozent mehr als im 4. Quartal 2015 (1.232,9 Mio. ).Die im Jahresvergleich erheblich niedrigeren Preise für Solarsilicium ebenso wie derPreisrückgang bei Halbleiterwafern sind die wesentlichen Gründe dafür, dass das Umsatz niveau des 1. Quartals 2015 nicht ganz erreicht worden ist. Dagegen sind die Absatz mengen zum Teil deutlich g e s tiegen, be s onders bei Polysilicium sowie bei Polymer- und S iliconprodukten. Wäh rungs e ffekte h aben die Umsatzentwicklung im Berichtsquartalkaum beeinflusst. Beim U m s atz a nstieg gegenüber dem Vorquartal spielten in den Chemiebereichen auch saisonale Effekte eine Rolle.Umsatzveränderungen im Jahresvergleich–200Mio. 02004006008001.00031Absatzmengen- und umsatz 1. Quartal 2015Preiseffekte1.200–5531.314Konzernumsatz 1. Quartal 2016Umsätze in Asien und Amerika preisbedingt leicht unter VorjahrRegional gesehen haben sich im 1. Quartal 2016 die Umsätze des WACKER-Konzernsunter s chiedlich entwickelt: Deutschland und Europa liegen zusammengefasst auf Vorjahresniveau, in Asien und Amerika blieben die Umsätze dagegen hinter den Vorjahreszahlen zurück.Im Vergleich zum Vorquartal konnte WACKER in allen Regionen ein Umsatzplus verzeichnen. Prozentual am stärksten fielen die Zuwächse in Deutschland, Europa und Amerikaaus.Konzernumsatz nach RegionenAnteil amKonzernumsatzin %Q1 2016Q1 2015Veränderungin %Asien551,9569,3–3,142Übriges Europa292,3297,0–1,622Mio. 855,048,812,741.314,31.334,9–1,5100Sonstige RegionenGesamtumsatzEBITDA liegt bei 229 Mio. , EBITDA-Marge beträgt 17,4 ProzentDer WACKER-Konzern hat im 1. Quartal 2016 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ( EBITDA ) in Höhe von 228,9 Mio. erwirtschaftet. Das sind 22 Prozentmehr als im Vorquartal (188,4 Mio. ), aber 14 Prozent weniger als im Vorjahr (267,1 Mio. ).Die im Jahresvergleich niedrigeren Preise für Polysilicium und Siliciumwafer sowie dieerwarteten Anlaufkosten für den neuen Standort Charleston sind die wesent lichen7Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungKonzernentwicklung / ErtragslageGründe für diesen Rückgang. Höhere Absatzmengen und ein gutes Kostenniveau habendie Ergebnisentwicklung dagegen begünstigt.Vor allem wegen der Anlaufkosten am neuen Standort Charleston stieg die Herstellungskostenquote im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte auf insgesamt 83 Prozent.Der Konzern erzielte im 1. Quartal 2016 ein negatives Währungsergebnis in Höhe von–10,9 Mio. ( Vorjahr –4,3 Mio. ). Das EBITDA enthält im Berichtsquartal keine Sondererträge aus vereinnahmten erhaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleis tungen aus aufgelösten Verträgen mit Polysiliciumkunden ( Vorjahr 4,7 Mio. ).Für die drei Monate Januar bis März 2016 ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA- Marge von 17,4 Prozent ( Vorjahr 20,0 Prozent). Im Vorquartal hatte sie 15,3 Prozent be tragen.EBIT und Periodenergebnis wegen höherer Abschreibungen deutlich rückläufigÜberleitung EBITDA auf EBITMio. Q1 2016EBITDAAbschreibungen / Zuschreibungen auf AnlagevermögenEBITQ1 2015Veränderungin 53,4Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern ( EBIT ) summiert sich von Januar bisMärz 2016 auf 58,9 Mio. ( Vorjahr 126,3 Mio. ). Das sind 53 Prozent weniger als vor einemJahr und entspricht einer EBIT-Marge von 4,5 Prozent ( Vorjahr 9,5 Prozent). Deutlich h öhere Abschreibungen als im Vorjahr führten zu diesem Rückgang. Bedingt durch denAnlauf der Produktion am neuen Standort Charleston stiegen die Abschreibungen imVergleich zum Vorjahr von 140,8 Mio. auf 170,0 Mio. . Gegenüber dem 4. Quartal 2015(33,7 Mio. ) ist das EBIT um 75 Prozent gewachsen.Überleitung EBIT auf PeriodenergebnisMio. EBITFinanzergebnisErgebnis vor ErtragsteuernErtragsteuernQ1 2016Q1 2015Veränderungin %–53,458,9126,3–28,5–7,0 gebnis16,170,6–77,2davonauf Aktionäre der Wacker Chemie AG 1,349.677.98349.677.983–auf andere Gesellschafter entfallendErgebnis je Aktie in (unverwässert / verwässert)Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (gewichtet)8Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungKonzernentwicklung / ErtragslageFinanz- und ZinsergebnisDas Finanzergebnis des WACKER-Konzerns belief sich im 1. Quartal 2016 auf –28,5 Mio. ( Vorjahr –7,0 Mio. ). Auf Grund der Inbetriebnahme des Standortes Charleston entfällt abdem 1. Quartal 2016 die Aktivierung von Bauzeitzinsen ( Vorjahr 5,0 Mio. ). Dadurch stiegder Zinsaufwand von 6,9 Mio. im 1. Quartal 2015 auf 14,1 Mio. im Berichtsquartal. Dasübrige Finanzergebnis enthielt im Vorjahr Währungskursgewinne auf Finanzanlagen inHöhe von 12,4 Mio. . Im 1. Quartal 2016 wurden hier keine Erträge erzielt.ErtragsteuernDie Steuerquote der ersten drei Monate des laufenden Jahres beläuft sich auf 47,0  Prozent( Vorjahr 40,8 Prozent). Gründe für die höhere Steuerquote sind das deutlich niedrigereVorsteuerergebnis sowie nicht steuerlich wirksame Verluste einiger Tochtergesell schaften.PeriodenergebnisDas Periodenergebnis ging auf Grund der oben genannten Effekte wie erwartet deutlichzurück. Es summierte sich im Berichtsquartal auf 16,1 Mio. ( Vorjahr 70,6 Mio. ).Ergebnis je AktieDas Ergebnis je Aktie beläuft sich auf Grund des niedrigeren Quartalsergebnisses auf0,41 . Im 1. Quartal 2015 lag es bei 1,42 .9Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungEntwicklung der GeschäftsbereicheWACKER SILICONESWACKER SILICONESMio. AußenumsatzInnenumsatzQ1 2016Q1 2015Veränderungin 2,9EBIT-Marge ,967,729,8EBITDA-Marge 1631.12.2015Veränderungin %4.3964.3531,0Gesamtumsatz StichtagAnzahl der MitarbeiterWACKER SILICONES hat im 1. Quartal 2016 einen Gesamtumsatz von 491,3 Mio. ( Vorjahr474,8 Mio. ) erzielt. Das ist ein Plus von vier Prozent. Höhere Absatzmengen sind derwesentliche Grund für diesen Anstieg. Die gegenüber dem 1. Quartal 2015 etwas niedri geren Preise bei einigen Produktgruppen und Währungseffekte haben dagegen den Umsatz leicht gemindert. Den Umsatz des Vorquartals (460,3 Mio. ) hat der Bereich umsieben Prozent übertroffen.Gut entwickelt hat sich im Berichtsquartal das Geschäft mit Bauprodukten wie Beton anwendungen und Fassadenimprägnierungen. Auch Siliconkautschuk und Silicone fürdie Energietechnik und Elektronik sowie für Körperpflegeprodukte verzeichneten deutliche Zuwächse gegenüber dem Vorjahr. Nicht ganz so stark lief dagegen der Absatz vonSiliconen für Industriebeschichtungen und Entschäumer.Die Auslastung der Produktionsanlagen des Geschäftsbereichs lag im Berichtsquartalbei durchschnittlich über 90 Prozent. Diese hohe Anlagenauslastung und ein niedrigesKostenniveau haben sich im EBITDA zusätzlich zum Umsatzanstieg positiv bemerkbar gemacht. Das EBITDA wuchs im Vergleich zum Vorjahr (67,7 Mio. ) im Berichtsquartal um30 Prozent auf 87,9 Mio. . Gegenüber dem 4. Quartal 2015 (49,6 Mio. ) hat der Geschäftsbereich sein EBITDA um 77 Prozent gesteigert. Die EBITDA-Marge stieg im Zeitraum Januarbis März 2016 auf 17,9 Prozent nach 14,3 Prozent im 1. Quartal 2015 und 10,8 Prozent imSchlussquartal 2015.Die Investitionen von WACKER SILICONES summierten sich im 1. Quartal 2016 auf 10,8 Mio. ( Vorjahr 13,7 Mio. ). Die Mittel gingen vorrangig in den Ausbau der Kapazitäten für fertigeSiliconprodukte.10Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungEntwicklung der GeschäftsbereicheWACKER POLYMERSWACKER POLYMERSMio. AußenumsatzInnenumsatzQ1 2016Q1 2015Veränderungin ,46,2EBIT-Marge ,97,5EBITDA-Marge ränderungin %1.4761.4611,0GesamtumsatzInvestitionen StichtagAnzahl der MitarbeiterDer Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt mit 285,9 Mio. leicht über dem Niveaudes Vorjahres (284,6 Mio. ) und um fünf Prozent über dem Wert des Vorquartals(273,3 Mio. ). Gestiegene Absatzmengen bei Dispersionen und Dispersionspulvern h aben den Umsatz im Jahres- und Quartalsvergleich ansteigen lassen. Dagegen habendie insgesamt niedrigeren Preise die Umsatzentwicklung etwas gebremst.Gut hat sich das Geschäft mit Polymerprodukten für Trockenmörtelmischungen sowie fürKlebstoffe und technische Textilien entwickelt. Schwächer lief der Absatz bei Beschichtungs- und Verpackungsanwendungen. Die Produktionsanlagen von WACKER POLYMERSwaren im Berichtsquartal durchschnittlich zu 85 Prozent ausgelastet.Das EBITDA des Geschäftsbereichs wuchs im Jahresvergleich um knapp acht Prozent auf64,4 Mio. ( Vorjahr 59,9 Mio. ). Wesentliche Ursachen dafür sind die höheren Absatzmengen und ein sehr gutes Kostenniveau. Gegenüber dem Vorquartal (40,8 Mio. ) hatWACKER POLYMERS das EBITDA um 58 Prozent gesteigert. Hier spielten auch saisonale Effekte eine wesentliche Rolle. Die EBITDA-Marge stieg im Berichtsquartal auf 22,5 Prozent ( Vorjahr 21,0 Prozent). Im 4. Quartal 2015 hatte sie bei 14,9 Prozent gelegen.Im Drei-Monats-Zeitraum Januar bis März 2016 hat WACKER POLYMERS 3,6 Mio. ( Vorjahr13,3 Mio. ) investiert.11Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungEntwicklung der GeschäftsbereicheWACKER BIOSOLUTIONSWACKER BIOSOLUTIONSMio. AußenumsatzInnenumsatzGesamtumsatzQ1 2016Q1 2015Veränderungin ge erungin %5024912,2EBITEBITDA-Marge (%)Investitionen StichtagAnzahl der MitarbeiterWACKER BIOSOLUTIONS erzielte von Januar bis März 2016 mit 49,6 Mio. einen Gesamt umsatz auf dem Niveau des Vorjahres (49,4 Mio. ). Maßgebend für die stabile Entwicklung waren höhere Absatzmengen in einigen Segmenten. Die zum Teil etwas niedrigerenPreise dämpften dagegen das Umsatzwachstum. Besonders gut entwickelt hat sich imJahresvergleich das Geschäft mit Pharmaproteinen. Den Umsatz des 4. Quartals 2015(44,6 Mio. ) hat WACKER BIOSOLUTIONS um elf Prozent übertroffen.Stärker als der Umsatz wuchs das Ergebnis des Geschäftsbereichs. Das EBITDA von ACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 9,6 Mio. deutlich über VorjahrW(8,8 Mio. ) und dem Vorquartal (6,7 Mio. ). Ausschlaggebend für das Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr waren die gute Auslastung der Produktionsanlagen für e inige Produkte des Geschäftsbereichs sowie Erträge aus Lizenzen. Die EBITDA-Margeverbesserte sich entsprechend auf 19,4 Prozent nach 17,8 Prozent im Vorjahr und 15,0 Prozent im 4. Quartal 2015.WACKER BIOSOLUTIONS hat im Berichtsquartal 1,7 Mio. ( Vorjahr 1,0 Mio. ) investiert.12Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungEntwicklung der GeschäftsbereicheWACKER POLYSILICONWACKER POLYSILICONMio. Q1 2016Q1 2015Veränderungin IT-Marge ,478,7–49,9EBITDA-Marge 01631.12.2015Veränderungin %2.3812.3730,3 StichtagAnzahl der MitarbeiterVor allem dank deutlich höherer Absatzmengen hat WACKER POLYSILICON den Gesamt umsatz gegenüber dem Vorquartal (241,5 Mio. ) um 13 Prozent gesteigert. Mit 273,1 Mio. lag er jedoch um sechs Prozent unter dem Wert des 1. Quartals 2015 (289,4 Mio. ). DerHauptgrund dafür sind die im Jahresvergleich deutlich gesunkenen Preise für Solar silicium. Nach dem Preisrückgang im Vorquartal und den zu Beginn des neuen Jahresniedrigen Preisen haben sich die Preise für Solarsilicium seit Mitte Februar jedoch leichterholt.Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 39,4 Mio. . Dassind 50 Prozent weniger als im Vorjahr (78,7 Mio. ) und 44 Prozent weniger als im Vorquartal (70,5 Mio. ). Zusätzlich zu den im Jahresvergleich niedrigeren Preisen für Poly silicium haben die Anlaufkosten in Höhe von rund 30 Mio. für die Inbetriebnahme desneuen Polysiliciumstandorts Charleston das EBITDA des Geschäftsbereichs gemindert.Im Berichtsquartal hat der Geschäftsbereich keine Sondererträge aus einbehaltenen e rhaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleistungen erzielt. Im 1. Quartal 2015 fielenhier 4,7 Mio. an. Für den Drei-Monats-Zeitraum Januar bis März 2016 errechnet sich für WACKER POLYSILICON eine EBITDA-Marge von 14,4 Prozent, nach 27,2 Prozent im 1. Quartal2015 und 29,2 Prozent im 4. Quartal 2015. Bereinigt um die Anlaufkosten von Charlestonliegt die EBITDA-Marge des Geschäftsbereichs im Berichtsquartal bei leicht über 25 Prozent.Die Investitionen von WACKER POLYSILICON sind im 1. Quartal 2016 mit 69,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (133,6 Mio. ) deutlich niedriger ausgefallen. Der weitaus größte Teildieser Mittel floss in die Fertigstellung des neuen Standortes Charleston.13Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungEntwicklung der GeschäftsbereicheSILTRONICSILTRONICMio. AußenumsatzInnenumsatzQ1 2016Q1 2015Veränderungin 5,28,7n.a.EBIT-Marge 3,640,0–41,0EBITDA-Marge (%)10,716,8–Investitionen20,54,4 10031.03.201631.12.2015Veränderungin %3.8803.894–0,4Gesamtumsatz StichtagAnzahl der MitarbeiterSiltronic erzielte im 1. Quartal 2016 einen Gesamtumsatz von 220,6 Mio. . Das sind achtProzent weniger als im Vorjahr (238,7 Mio. ). Die verhaltene Nachfrage nach Halb leiterwafern sowie die im Jahresvergleich insgesamt niedrigeren Preise haben die Umsatzentwicklung im Berichtsquartal gedämpft. Positiv wirkten sich Währungseffekteauf den Umsatz aus. Im Vergleich zum 4. Quartal 2015 (215,3 Mio. ) ist der Umsatz umzwei Prozent gewachsen.Die Produktionsanlagen von Siltronic waren im Berichtsquartal durchschnittlich zu knapp90 Prozent ausgelastet.Das EBITDA von Siltronic ist mit 23,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr (40,0 Mio. ) um 41 Prozent g esunken. Der niedrigere Umsatz sowie höhere Aufwendungen für die Währungs sicherung sind die wesentlichen Gründe für diesen Rückgang. Gegenüber dem 4. Quartal2015 (23,2 Mio. ) ist das EBITDA um zwei Prozent gestiegen. Die EBITDA-Marge von S iltronic lag im 1. Quartal 2016 bei 10,7 Prozent, nach 10,8 Prozent im Vorquartal und16,8 Prozent im Vorjahresquartal.Von Januar bis März 2016 hat Siltronic 20,5 Mio. ( Vorjahr 4,4 Mio. ) investiert. Die Mittelgingen vor allem in verbesserte Technologien und in die Modernisierung von Kristall ziehanlagen.14Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungFinanz- und Vermögenslage31. März 2016Vermögens- und KapitalstrukturAktiva31.03.2016PassivaBilanzsumme 7.441,9 Mio. 33,4 % EigenkapitalAnlagevermögen 64,6 %31,8 % RückstellungenVorräte 10,5 %22,0 % FinanzierungsverbindlichkeitenForderungen 17,8 %7,3 % Verbindlichkeiten5,5 % Erhaltene AnzahlungenZahlungsmittel / Wertpapiere 7,1 %31.12.2015Bilanzsumme 7.264,4 Mio. 38,5 % EigenkapitalAnlagevermögen 68,4 %27,5 % RückstellungenVorräte 10,8 %20,0 % FinanzierungsverbindlichkeitenForderungen 15,5 %7,8 % Verbindlichkeiten6,2 % Erhaltene AnzahlungenZahlungsmittel / Wertpapiere 5,3 %Bilanzsumme des Konzerns steigt um zwei ProzentDie Bilanzsumme des Konzerns belief sich zum Stichtag 31. März 2016 auf 7,44 Mrd. nach7,26 Mrd. zum 31. Dezember 2015. Im Wesentlichen haben sich die Forderungen aus L ieferungen und Leistungen und die liquiden Mittel erhöht, ebenso wie die Pensions rückstellungen und die Finanzierungs verbindlichkeiten.Anlagevermögen sinkt währungs- und abschreibungsbedingtDas Anlagevermögen ist im Vergleich zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres a bschreibungsbedingt auf 4,81 Mrd. gesunken (31.12.2015: 4,97 Mrd. ). Abschreibungenin Höhe von 170,0 Mio. reduzierten im Wesentlichen das Sachanlagevermögen. Die Investitionen lagen auf Grund der laufenden Fertigstellung des Standortes Charlestonbei 111,2 Mio. . Mehr als die Hälfte der Investitionen flossen noch in dieses Projekt. Währungsbedingt ging das Anlagevermögen um rund 100 Mio. zurück.15Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungFinanz- und VermögenslageWorking Capital steigt durch Forderungsaufbau und den Abbau von VerbindlichkeitenWorking CapitalMio. 31.03.201631.03.2015Forderungen aus Lieferungenund 32,51.232,81.189,6Verbindlichkeiten aus Lieferungenund LeistungenWorking CapitalVeränderungin %31.12.2015Veränderungin ,43,61.086,313,5Das Working Capital zeigt den geschäftsbedingten Aufbau der Forderungen aus L ieferungen und Leistungen im Vergleich zum Geschäftsjahresende. Gegenläufig gingendie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich zurück, da investitions bedingte Verbindlichkeiten für den Standort Charleston abgebaut wurden.Die erhaltenen Anzahlungen reduzierten sich von 453,3 Mio. zum 31. Dezember 2015auf 412,6 Mio. zum Quartalsstichtag durch die laufenden Lieferungen an Polysiliciumkunden.Liquidität steigt um 38 ProzentWACKER weist zum 31. März 2016 liquide Mittel ( lang- und kurzfristige Wertpapiere,Zahlungs mittel und Zahlungsmitteläquivalente) von 526,3 Mio. aus. Zum 31.12.2015 warenes noch 381,4 Mio. . Darin enthalten sind angelegte Wertpapiere in Höhe von 93,8 Mio. (31.12.2015: 70,9 Mio. ). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Auszahlung neuer langfristiger Darlehen zurückzuführen.Pensionsrückstellungen steigen deutlich auf Grund rückläufiger DiskontierungszinssätzeDie Pensionsrückstellungen stiegen von 1,61 Mrd. auf 1,98 Mrd. . Das ist ein Plus von23 Prozent. Dieser Anstieg hängt damit zusammen, dass der verwendete Diskontierungszinssatz der leistungsorientierten Pensionspläne gesunken ist. Er betrug im Inland2,15 Prozent (31.12.2015: 2,75 Prozent) und in den USA 3,8 Prozent (31.12.2015: 4,2 Prozent).Eigenkapitalquote liegt bei 33,4 ProzentDas Konzerneigenkapital ist im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2015 um elf Prozent gesunken. Es beläuft sich auf 2,49 Mrd. (31.12.2015: 2,79 Mrd. ). Der wesentlicheGrund dafür ist die erfolgsneutrale Anpassung der Pensionsrückstellungen, was zu einem Rückgang von 279,2 Mio. führte. Die Effekte aus der Währungsum rechnung verminderten auf Grund des gestiegenen Euro im Vergleich zum US- und anderen Währungendas Eigen kapital um 55,6 Mio. .16Wacker Chemie AGQ1 2016

ZwischenmitteilungFinanz- und VermögenslageNetto-Cashflow geprägt durch Abbau von InvestitionsverbindlichkeitenNetto-CashflowMio. Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit(Brutto-Cashflow)Veränderung der erhaltenen AnzahlungenCashflow aus langfristiger Investitionstätigkeitvor WertpapierenZugänge aus FinanzierungsleasingNetto-CashflowQ1 2016Q1 2015Veränderungin 1––n.a.–12,017,4n.a.Brutto-CashflowDer Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit (Brutto-Cashflow) belief sich im 1. Quartal 2016auf 135,7 Mio. ( Vorjahr 163,0 Mio. ). Das ist ein Rückgang von 17 Prozent. Die wesent liche Ursache dafür ist das niedrigere Quartalsergebnis von 16,1 Mio. ( Vorjahr 70,6 Mio. ).Die Auszahlungen aus dem Working Capital gingen auf 77,2 Mio. ( Vorjahr 101,7 Mio. )zurück.Cashflow aus InvestitionstätigkeitDer Cashflow aus Investitionstätigkeit blieb trotz des niedrigeren Investitionsvolumens im1. Quartal 2016 wie erwartet konstant. Er belief sich auf 188,6 Mio. ( Vorjahr 188,5 Mio. ).Gründe dafür sind neben den laufenden Investitionen nachlaufende Aus z ahlungen ausInvestitionsverbindlichkeiten des Standortes Charleston.Netto-CashflowDer Netto-Cashflow beläuft sich im Drei-Monats-Zeitraum 2016 auf –12,0 Mio. ( Vorjahr17,4 Mio. ).Cashflow aus FinanzierungstätigkeitDer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im 1. Quartal 2016 auf 198,7 Mio. ( Vorjahr –114,1 Mio. ). Er zeigt im Wesentlichen den Mittelzufluss aus neu aufgenommenenbilateralen Krediten in Höhe von insgesamt 250 Mio. US- . Im Vorjahr wurden externe Bank verbindlichkeiten getilgt.NettofinanzschuldenNettofinanzschulden zum31.12.2015Mio. Cashflow ausbetrieblicherGeschäfts t ätigkeit( Brutto-Cashflow)Cashflow auslangfristigerInvestitions tätigkeit vorWertpapierenGewinn ausschüttungWackerChemie AGWechsel kurseinflüsse undSonstigesNettofinanz cker Chemie AGQ1 20160,0–1.110,0

ZwischenmitteilungFinanz- und VermögenslageFinanzierungsverbindlichkeiten steigen durch neue Darlehen um zwölf ProzentDie lang- und kurzfristigen Finanzierungsverbindlichkeiten steigen zum Quartalsstichtagvon 1,46 Mrd. auf 1,64 Mrd. an. WACKER hat im März 2016 neue bilaterale Kredite in Höhevon insgesamt 250 Mio. US- aufgenommen und nützt damit das niedrige Zinsumfeld zurRefinan z ierung von aktuell noch kurzfristig ausgewiesenen Finanzierungsverbindlich keiten. Währungseffekte haben die Finanzierungsverbindlichkeiten reduziert.Der Zugang aus den neu aufgenommenen Darlehen führte zu einer höheren Liquidität.Sie belief sich zum Stichtag auf 526,3 Mio. (31.12.2015: 381,4 Mio. ).Nettofinanzschulden steigen leicht um drei ProzentDie Nettofinanzschulden (Saldo aus lang- und kurzfristigen Finanzierungsverbindlichkeitenund liquiden Mitteln) stiegen leicht von 1.074,0 Mio. auf 1.110,0 Mio. . Der Grund dafür istder leicht negative Netto-Cashflow.18Wacker Chemie AGQ1 2016

von 78,68 . Zum 31. März notierte die Aktie mit 77,34 . Das sind gut zwei Prozent mehr als zum Jahresanfang und entspricht einer Marktkapitalisierung von 3,84 Mrd. . Kursverlauf der WACKER-Aktie im 1. Quartal 2016 (indiziert auf 100)1 Jan Feb März 110 100 90 80 70 1WACKER DAX 30 MDAX 1 100 75,61 (Schlusskurs am 04.Januar 2016)