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FRANZISKUSBOTENr. 5 / 2017August - SeptemberKatholische PfarreiSt. Franziskus von AssisiSömmerdaPfarrbrief für Artern, Bad Frankenhausen,Greußen, Roßleben und SömmerdaDie Heilig-Kreuz-Kirche zu Aschersleben, früher FranziskanerKlosterkirche. Auf der Seniorenfahrt am 31. Mai feierten dieSeniorinnen und Senioren hier gemeinsam Eucharistie.

Liebe Gemeinde,ab dem 1. August werde ich als Kooperator in derPfarrei Sömmerda tätig sein. Damit sie schonwissen, wer „der Neue" ist, ein paar Worte zu mir.Ich heiße Martin Gebhardt und stamme aus Erfurt.Von der Großstadt ging es dann im Jugendalter insbenachbarte Kranichfeld. Nach dem Abitur studierteich in Erfurt und in Trier Theologie. Im Anschlussarbeitete ich zunächst als wissenschaftlicherMitarbeiter an der Uni Erfurt und begann meinPromotionsstudium im Fachbereich Kirchengeschichte, welches ich auch als Kaplan fortsetzte und abschloss. Meine Weihezum Diakon war im Jahr 2011, die Priesterweihe folgte im Jahr 2012 undseitdem bin ich als Kaplan im Eichsfeld, in der Pfarrei Dingelstädt tätig. Ichblicke dankbar auf diese Zeit zurück. Ich traf immer wieder auf Menschen,die wirklich von ihrem Glauben getragen waren und die diesen Glaubenleben wollten. Sehr vielen Menschen durfte ich, egal ob kirchennah oderfernstehend, in den schönsten und den schwersten Momenten des Lebens alsPriester zur Seite stehen. Ich hoffe, dass ich dies in guter Form auch beiIhnen auf der großen Fläche der Pfarrei Sömmerda fortsetzen und dadurchIhren Pfarrer, Dr. Christian Bock, unterstützen kann.Wohnen werde ich in Bad Frankenhausen, zuständig jedoch für das gesamtePfarrgebiet sein.So grüße ich Sie herzlich aus dem Eichsfeld und erbitte für Sie alle Gottesreichen Segen!Kpl. Dr. Martin GebhardtNachfolge Ist unbedingt:Nachfolge ist niemals rückläufig, noch mitläufig,sie Ist nicht vorsichtig, wohl aber Jetztsichtig.Sie Ist fraglos, denn sie Ist Glaubenssache,sie Ist klaglos, denn sie ist Willenssache.Nachfolge duldet keinen Konjunktiv (Möglichkeit).Sie ist immer Indikativ (Wirklichkeit).

Vermeldungen für Sömmerda13.08.201717.08.201710.30 Uhr19.30 UhrHl. Messe mit Kindersegnung, anschließend Franz-MahlOrtsgemeinderat in Sömmerda02.09.201710.00-12.00 UhrGemeindefamilientreff in SömmerdaSeniorenmessen / - andachten und - veranstaltungen08.08.201715.30 UhrAndacht im Pflegeheim „pro seniore“ Kölleda - Kiebitzhöhe19.09.201715.30 UhrAndacht im Pflegeheim „pro seniore“ Kölleda - Kiebitzhöhe27.09.201714.00 UhrSeniorennachmittag in Sömmerda29.09.201715.30 UhrHeilige Messe im Pflegeheim „pro seniore“ SömmerdaGeburtstage im August und September:03.08. 80 JahreHerr Fischer, Ernst03.08. 91 JahreFrau Pölzing, Elisabeth06.08. 93 JahreFrau Wujewitsch, Magdalena08.08. 70 JahreHerr Hamburg, Roman10.08. 75 JahreHerr Zettelmann, Günter11.08. 92 JahreFrau Gärtner, Gertud15.08. 85 JahreFrau Göller, Erika17.08. 75 JahreFrau Volkland, Hildegard24.08. 75 JahreHerr Scheiblich, Wolfgang26.08. 85 JahreHerr Kurth, Wilhelm27.08. 90 JahreFrau Fehlkamm, Emma05.09. 93 JahreFrau Hoppe, Margarete05.09. 75 JahreHerr Jung, Adolf08.09. 70 JahreFrau Vilcins, Edith14.09. 91 JahreFrau Dittmar, Marianne15.09. 75 JahreHerr Meinl, Franz18.09. 85 JahreHerr Engel, Petrus26.09. 70 JahreHerr Stücke, Josef27.09. 70 JahreHerr Plachetka, Peter29.09. 93 JahreFrau Schwabach, Taufe:10.06.2017Hannah ndrea Erdmann und Frank RodriguezDanny und Alexandra Wiegand geb. MischkeVerstorbene:02.06.201795 JahreFrau Elisabeth BöhmSan Marcos, TX (in Sömmerda)SchloßvippachSömmerda

Vermeldungen für Greußen09.09.201717.08.201714.00 Uhr19.00 UhrFesthochamt zum Patronatsfest, anschließend GemeindefestKirchortrat Sitzung im Pfarrsaal in GreußenSeniorenkreis und Hl. Messe im Pflegeheim „Am Waidhof“: jeweils nach AbspracheFamilienkreis:03.09.201714.00 Uhr09.09.201714.00 UhrTeilnahme am Gemeindefest in Bad FrankenhausenVorbereitung u. Durchführung d. Gemeindefestes in GreußenÖkumenischer Chor Greußen:jeweils dienstags 19.30 Uhr Probe im ev. Gemeindezentrum in der Herrenstraßeneue Sänger/innen – herzlich willkommenÖkumenischer Wanderverein "St. Bonifatius Greußen“ e. V.:12.08.2017Besuch Kressepark Erfurt und Schloß Molsdorf23.09.2017Teilnahme am Kyffhäuser-Wandertag07.10.2017ega Erfurt mit KürbisfigurenausstellungGeburtstage im August und September21.08. 85 JahreFrau Klug, Gudrun28.08. 80 JahreHerr Gebauer, Gerhard03.09. 75 JahreFrau Severin, Erika25.09. 80 JahreFrau Wundrak, Hildegard29.09. 85 JahreHerr Mülelr, RohnstedtVermeldungen für Bad Frankenhausen03.09.201714.00 UhrEinführungsgottesdienst für Pfarrer Dr. Martin Gebhardt,anschließend Gemeindefestmonatliche Vespern in der Krypta des Klosterturmes Göllingen:27.08.201717.00 Uhr24.09.201717.00 UhrSeniorenveranstaltungen bitte auf wöchentliche Vermeldungen achtenGeburtstage im August und September04.08. 75 JahreFrau Singer, Anna08.08. 70 JahreHerr Kroll, Norbert15.08. 75 JahreFrau Schaub, Erika09.09. 80 JahreFrau Daniel, Margareta27.09. 80 JahreHerr Heidenreich, PaulTaufen:03.06.201711.06.2017Bad FrankenhausenBad FrankenhausenBad FrankenhausenBad FrankenhausenBendelebenVincent Edmund Stjepanovic Karlsruhe (in Bad Frankenhausen getauft)Theodor Henning DietzeLeipzig (in Bad Frankenhausen getauft)

Vermeldungen für die gesamte Pfarrei13.08.201703.09.201714.00 Uhr14.00 01719.00 Uhr15.00 Uhr19.00 Uhr9.15 Uhr19.30 Uhr16.09. – 25.09.2017Firmkurs:23.09.2017Festgottesdienst in Werningshausen, PatronatsfestHl. Messe mit Einführung von PfarrerDr. Martin Gebhardt in Bad Frankenhausen,anschließend GemeindefestDekanatsjugendmesse in SömmerdaKreuzweg im Bachraer WaldKirchenvorstand in SömmerdaBistumswallfahrt in ErfurtPfarreirat in SömmerdaCaritas Haus- und Straßensammlung12.08., 26.08., 09.09. u. 16.09.20179.00 - 12.00 UhrFirmkurs in Sömmerda16.00 UhrFirmung in Sömmerda mit Bischof Dr. Ulrich NeymeyrVermeldungen für Artern-RoßlebenKinderkirche in Roßleben jeweils 10.30 nmessen / - andachten und - veranstaltungen01.08.201715.30 UhrAndacht im Pflegeheim Artern15.08.201716.00 UhrAndacht im Pflegeheim Kloster Donndorf05.09.201715.30 UhrAndacht im Pflegeheim Roßleben12.09.201715.30 UhrAndacht im Pflegeheim Artern26.09.201716.00 UhrAndacht im Pflegeheim Kloster Donndorf28.09.201716.30 UhrHl. Messe in Roßleben (Großer Seniorenkreis)Jeden Donnerstag14.00 UhrSeniorenkreis in RoßlebenGeburtstage im August und September03.08. 70 JahreHerr Bulgari, Massimo Ercole20.08. 85 JahreFrau Barthel, Maria12.09. 75 JahreFrau Brosin, Maria17.09. 91 JahreFrau Loth, eben

Gottesdienste im August und September 201705./06.08.18. Sonntag im JK12./13.08.19. Sonntag im JK19./20.08.20. Sonntag im JK15.00 Hl. MesseWeißenseeSamstag26./27.08.21. Sonntag im JK02./03.09.22. Sonntag im JK15.00 WGFWeißensee16.00 Hl. MesseBachraSonntag18.00 Hl. MesseArtern18.00 WGFDonndorf18.00 Hl. MesseHeygendorf18.00 Hl. MesseDonndorf18.00 WGFRoßleben18.00 Hl. MesseArtern18.00 WGFDonndorf8.30 Hl. MesseKölleda8.30 Hl. MesseGreußen8.30 WGFWiehe8.30 Hl. MesseKölleda8.30 Hl. MesseGreußen8.30 Hl. WGFKölleda8.30 Hl. MesseGreußen8.30 Hl. MesseArtern8.30 Hl. MesseWiehe10.30 Hl. MesseSömmerda10.30 Hl. MesseBad Frankenhausen8.30 Hl. MesseKölleda8.30 Hl. MesseGreußen8.30 WGFWiehe8.30 WGFKölleda8.30 Hl. MesseWiehe8.30 Hl. MesseGreußen8.30 Hl. MesseHeygendorf10.30 Hl. Messe10.30 Hl. MesseSömmerdamit Schülersegnung10.30 Hl. MesseSömmerdaRoßleben10.30 WGF10.30 WGFRoßlebenBad Frankenhausen 10.30 Hl. MesseBad FrankenhausenWGF.Wortgottesfeier;10.30 Hl. MesseSömmerda10.30 Hl. Messemit KinderkircheRoßleben14.00 Hl. MesseBad FrankenhausenHl. Messe.Heilige Messe;17.00 VesperGöllingenJK.Jahreskreis10.30 Hl. MesseSömmerda10.30 Hl. Messemit KinderkircheRoßleben14.00 Hl. MesseEinführung vonPfr. Dr. GebhardtBad Frankenhausen09./10.09.23. Sonntag im JK16./17.09.24. Sonntag im JKBistumswallfahrt14.00 Hl. Messe und 15.00 Hl. MesseGemeindefestWeißenseeGreußen8.30 WGFKölleda8.30 Hl. MesseHeygendorf8.30 Hl. MesseWiehe17.00 Hl. MesseSömmerda18.00 WGFDonndorf18.00 WGFRoßleben18.00 Hl. MesseHeygendorf8.30 Hl. MesseGreußen23./24.09.25. Sonntag im JK30.09./01.10.26. Sonntag im JKErntedank16.00 Hl. Messezur FirmungSömmerdamit Bischof Neymeyr18.00 Hl. MesseArtern18.00 WGFDonndorf8.30 WGFKölleda8.30 Hl. MesseArtern9.30 Hl. Messe8.30 Hl. MesseBistumswallfahrtGreußenErfurt8.30 Hl. MesseWiehe10.30 Hl. Messe10.30 Hl. Messe10.30 Hl. MesseSömmerdaBad Frankenhausen Roßleben10.30 Hl. Messe10.30 Hl. MesseBad FrankenhausenBad Frankenhausen10.30 WGFRoßleben8.30 Hl. MesseKölleda8.30 Hl. MesseGreußen8.30 WGFWiehe10.30 Hl. MesseSömmerda10.30 Hl. Messemit KinderkircheRoßleben10.30 WGFBad Frankenhausen17.00 VesperGöllingenPfarrer Dr. Christian BockTel. (03634) 33919 Weißenseer Str. 4499610 SömmerdaPfarrer Dr. Martin Gebhardt Tel. (034671) 62019 Weidengasse 1906567 Bad FrankenhausenGemeindereferentin Dorothea Kirchner Tel. (03634) 372780 Mobil: 01627086985Marktstraße 23 99610 SömmerdaPfarrbüro: Conni LobersTel. (03634) 3350 und Fax. (03634) 33922Weißenseer Str. 44, 99610 SömmerdaBürozeiten: Montag, Dienstag u. Freitag: 9 - 1 2 Uhr; Dienstag u. Mittwoch: 12.30 -14 Uhre-mail: [email protected] Internet: e Kirchengemeinde SömmerdaSparkasse MitteIthüringenIBAN: DE11 8205 1000 0140 0510 58 BIC: HELADEF1WEMImpressum: Herausgeber des „Franziskus Bote" ist die katholische Kirchengemeinde St. FranziskusSömmerda. Redaktion: Pfarrer Christian Bock, Klaus Vanderheyden, Gregor Feistner 2017Redaktion: Pfarrer Christian Bock, Klaus Vanderheyden, Gregor Feistner 2014Gottesdienste am Hochfest Mariä Himmelfahrt Dienstag, 15.08.20179.00 Uhr17.00 Uhr17.30 Uhr19.00 UhrHl. Messe in GreußenHl. Messe in ArternHl. Messe in Bad FrankenhausenHl. Messe in Sömmerdaaktuelle Gottesdienstpläne: www.franziskus-pfarrei.de

IN DER WELT – ZU BESUCH?Wenn ich möchte und über die finanziellen Möglichkeiten verfüge, kann ich heute jeden Ort derWelt bereisen. Manche sind aus Sicherheitsgründen momentan nicht empfehlenswert, aber möglich wäre es schon, Mit dem richtigen Reiseveranstalter sind auch Fahrten In die Arktis und in dieAntarktis kein Problem, Auch der Urlaub Im All ist für rund 150,000 Euro bald machbar, 500 Interessierte sollen die Reise schon gebucht haben. Für den Tourismus ist die Welt grenzenlos geworden. Überall auf der Welt und in der Welt zu Besuch - ein schöner Slogan für die Reiselustdes modernen Menschen.Und zugleich eine Irreführende Überschrift. Denn egal, wohin der Reiselustige unterwegs Ist, erist in der Welt nie zu Besuch. Denn das würde ja bedeuten, er könnte auch wieder abreisen, hätteeine zweite Welt, in die er zurückkehren könnte, Doch dem ist nicht so - und deshalb ist auchüber die ökologischen Folgen des modernen Tourismus zu sprechen.Es wäre jetzt ein Leichtes auf die katastrophalen Folgen von Flug- und Autoreisen hinzuweisenund den Tourismus als „Öko-Killer" zu verteufeln. Doch ganz so einfach Ist es nicht. Natürlich sollte jeder und jede Reisende sich gut überlegen, ob jede Reise sinnvoll und notwendig ist und aufweiche Fortbewegungsmittel zurückgegriffen wird, doch der Tourismus Ist auch oft eine Triebfeder, menschliche Zeugnisse aus der Vergangenheit und manches Wunder der Natur zu erhaltenund zu pflegen. Weil damit Geld zu verdienen ist. Und das ist auch nicht verwerflich, wenn esdem Naturpark oder der vom Verfall bedrohten Altstadt hilft. Das Dilemma des Tourismus Ist dabei allzu oft, dass die Schönheit eines Ortes, welche die Menschen anzieht, durch die vielen, diekommen, zerstört werden kann.Für den Touristen von heute ist die Welt grenzenlos geworden - stimmt das wirklich? Muss Ichmir nicht Grenzen setzen - aus ökologischen und anderen Gründen? Kann ich wirklich in einemLand Urlaub machen, in dem die Menschenrechte missachtet werden? Es mag schon sein, dassich am Strand oder am Swimmingpool davon nichts mitbekomme, aber deshalb muss ich davor janicht die Augen verschließen, Kann ich wirklich in einem Land Urlaub machen, in dem hinter demZaun der Hotelanlage das nackte Elend herrscht? Mag sein, dass mein Aufenthalt dem ein oderanderen einen kleinen Verdienst einbringt, doch bleibt bei mir ein Gefühl des Unwohlseins. Musses immer die teure Fernreise sein oder kann Ich mich bescheiden und mit dem eingesparten GeldBedürftigen helfen? Muss es überhaupt immer eine Reise sein oder kann die freie Zeit zu Hausefür mich nicht sinnvoller und erholsamer sein? Statt dem Besuch In der Welt einmal bei mir selbstvorbeischauen, Anstatt fremde Länder mich selbst mal wieder kennenlernen. Oder ist das utopischer als eine Urlaubsreise Ins All?Michael TillmannRückblick auf die Monate Mai und JuniSeniorenfahrt nach Aschersleben und Mansfeld - 31. Mai 2017Am 31. Mai starteten die Senioren unserer Großgemeinde „Sankt Franzikus Sömmerda" ihrealljährliche Tagesfahrt. Mit ihnen auch Christen anderer Konfessionen. Folgende Ziele warenvorgesehen: Aschersleben und Mansfeld, Einen ausführlichen Bericht über das Erlebte, der in derTagespresse veröffentlicht wurde, verfasste Herr Klose.Als Erinnerung an diese Fahrt soll hier nur auf einige Schwerpunkte zurückgegriffen werden. InAschersleben feierten wir gemeinsam Eucharistie in der dortigen Hellg-Kreuz- Kirche. Nach demGottesdienst nahm Pfarrer Zühlike, Pfarrer der Pfarrei St. Michael, die Gelegenheit einige

Ausführungen zur Stadt Aschersleben und zu seiner Pfarrgemeinde zu machen. So erfuhren wir,dass Aschersleben durch die Landesgartenschau 2010 einen gewaltigen Schub erhalten hatte.Interessant jedoch ist seine Schilderung zur Geschichte der Kirche:Das Gründungsjahr der Kirche, die als Bestandteil einesFranziskanerklosters erbaut wurde, Ist unbekannt, Die Formenweisen auf die Mitte des 13. Jahrhunderts hin. Die älteste Urkundedes Klosters datiert aus dem Jahre 1311. Zunächstgenoss das Kloster ein gewisses Ansehen in der Stadt und derUmgebung, so dass auch adlige Herren in den Orden eintraten,so z.B. 1361 der Graf von Mansfeld. Später waren die Mönchedes Klosters verhasst und wurden es noch mehr, als sie derReformation feindlich gegenüberstanden, Während des Bauernkrieges flohen 1525 die Mönchevor den schwarzen Bauern aus dem Kloster, das bald den Nonnen des abgebrannten St, MarlenKlosters als Zuflucht diente, Die geflüchteten Mönche zogen nach Zerbst und kamen nie wieder inden Besitz des Anwesens.1533 erteilte der Kurfürst Albrecht von Brandenburg, auch Bischof zu Halberstadt, dieErlaubnis die verlassene und verwüstete Kirche nach Belieben zu benutzen, Zwischen 1625 und1631 zogen wieder Mönche in das Kloster, nachdem der kaiserliche General Caraboni dazu dieVeranlassung gegeben hatte.Im Jahre 1644 wurde die Kirche zu einem Pferdestall umfunktioniert und 1668 die altenangrenzenden Klostergebäude abgerissen.1698 war die Kirche wiederhergestellt, um der inzwischen durch Zuzug Reformierter aus demAnhaltinischen entstandenen Gemeinde, als Gotteshaus zu dienen. Am 2. April 1697 wurde sieeingeweiht. Gleichzeitig diente sie bis 1820 auch der evangelischen Gemeinde als Gotteshaus. InAschersleben feierten katholische Christen 1723 den ersten Gottesdienst nach der Reformation.Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. hatte Aschersleben zur Garnisonsstadt gemacht und denkatholischen Soldaten die Feier ihrer Gottesdienste zugesagt. Diese wurden dann seit 1733 inder Heilig-Kreuz-Kirche durchgeführt und sie wurde so zu einer Garnisonkirche für das hiesigeKürassierregiment.1903 wurde die Kirche durch die reformierte Gemeinde umfangreich saniert. Bis aufgeringfügige Veränderungen, wie den Aufbau des Glockentürmchens 1909 durch StadtbauratHans Heckner, ist die Klosterkirche noch weitgehend im ursprünglichen Zustand.Von 1976 an bis zu seiner Berufung als Propst von Magdeburg im Jahre 1982 war TheodorStolpe (1932-2016), der später der erste Generalvikar des neugegründeten Bistums Magdeburg wurde, als Pfarrer an der Kirchetätig. 1976 kaufte die katholische Gemeinde die Kirche und weihtedas Gotteshaus Im Jahre 1979 als „Heilig-Kreuz-Kirche".In Mansfeld wandelten wir auf den Spuren des jungen Luther, indemwir das Elternhaus des Reformators, eine Ausstellung über seineJugendzelt in Mansfeld einen Besuch abstatteten, Beeindruckendwar dann der Abschluss der Fahrt mit dem Besuch des SchlossesMansfeld mit seiner noch geschichtsträchtigen Schlosskirche.Helferdank in Sankt Franziskus„Ehrenamliche Helfer" ein einfaches Wort, dass jedoch sehr viel beinhaltet und, man kann sagen,täglich in unserer Pfarrgemeinde präsent ist. Wie auch im staatlichen Sektor das Ehrenamt an

den verschiedensten Stellen nicht mehr wegzudenken ist, ist es eben auch in der Kirche in denverschiedensten Formen erforderlich. Manches wäre im kirchlichen Raum bei fehlendemEngagement Freiwilliger nicht machbar. Deshalb ist es sehr wichtig, den im Ehrenamt Tätigen einherzliches Danke zu sagen, Pfarrer Dr. Christian Bock lud am 2. Juni die Helfer zu einemHelferdank ein. Mit einer Dankvesper in unserer Kirche begann das Helfertreffen, Für unserenPfarrer Ist dieser traditionelle Helferdank einmal im Jahr keine Pflichtveranstaltung sondern einbesonderes Anliegen und Herzensbedürfnis. Bewusst sprach er vom Raum Kirche als Gebäudeaus Steinen und Glas und nannte die ehrenamtlichen Helfer „lebendige Steine", durch die Kirchelebendig und erlebbar gemacht wird. Nach der Dankvesper trafen sich alle zu einem gemütlichenBeisammensein im Pfarrhof, bei leckeren Speisen und Getränken, Helferdank, ein wesentlicherund wichtiger Baustein gelebten Glaubens in der Großgemeinde Sankt Franziskus. Peter KloseMaria Aufnahme In den Himmel - 15. AugustEvangelium; Lukas 1,39-56: „ Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt überGott, meinen Retter, Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun anpreisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Nameist heilig." Maria wird Königin - als demütiger Mensch, der „Ja" zu Gott sagt. Als leidender Menschunter dem Kreuz ihres Sohnes. Als österlicher Mensch, Zeugin der Auferstehung, als erlösterMensch, ganz bei Gott. Christus ist Ihr Himmel, den sie auf Erden in sich trug. Als ihre Zeit auf Erden zu Ende ging, senkte sich der Himmel auf sie herab und nahm sie in sich auf. Mariä Aufnahmein den Himmel (lateinisch Assumptio Beatae Mariae Virginis), auch Mariä Himmelfahrt oder Vollendung Mariens genannt, ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche am 15, August. In deraltkatholischen Kirche wird das Fest als Heimgang Mariens bezeichnet. Ähnliches gilt für die orthodoxen Kirchen und insbesondere die syrisch-orthodoxe Kirche, die das Fest ebenfalls an diesem Tag begehen. Am 15, August des alten Kalenders (28, August des neuen) folgen die russisch-, serbisch-, georgisch-, und die koptisch-orthodoxen Kirchen mit dem Fest „Entschlafungder hochheiligen Gottesgebärerin". An dem Sonntag, der dem 15. August am nächsten liegt, feiertdie armenisch-apostolische Kirche Mariä Himmelfahrt.Das Fest Mariä Aufnahme In den Himmel geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte. Dieses Fest legte er auf den 15, August. Mit der Nachfeier dieses Festes endet in den Ostkirchen das Kirchenjahr, das am 1. September mit der Vorfeier derGeburt der Gottesgebärerin (8. September) beginnt. Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel Ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in derApostolischen Konstitution Munificentissimus Deus für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben.Aber keine ZaubereiVor über vierzig Jahren eroberte der „Zauberwürfel" des ungarischenArchitekten Ernö Rubik die Kinderzimmer und erfreute sich auch beiErwachsenen großer Beliebtheit. Nachdem die sechs Farben des Würfels einmal bunt durcheinander gemischt waren, brauchte es viel Geduld und noch mehr Übung, um die Farben wieder zu sortieren. Seitfast 2.000 Jahren steht Jesu Frage im Raum: „Wer bin Ich für euch?"Eine Frage, die ich nicht von jetzt auf sofort beantworten kann. Auchdiese Antwort braucht Geduld und noch mehr Übung, lebenslangesSuchen. Doch wie beim Zauberwürfel ist die Lösung keine Zauberei.

Schulbeginn - 29.AugustGedanken zur aktuellen Frage: Was ist Gerechtigkeit?Die soziale Gerechtigkeit Ist - zur Überraschung vieler - Im Vorfeld der Bundestagswahl am 24.September zu einem zentralen Thema bundesdeutscher Diskussion geworden. Überraschend einerseits, weil dieses Thema durch die Flüchtlingsproblematik und die Fragen der europäischenEinheit In den letzten Jahren in den Hintergrund getreten war; andererseits weil es Deutschlandwirtschaftlich gut geht und in Zelten annähernder Vollbeschäftigung soziale Gerechtigkeit keinProblem sein dürfe.Warum soziale Gerechtigkeit wieder zum Thema geworden ist, dafür gibt es unterschiedliche Begründungen - je nach politischem Standpunkt des Kommentators. Die einen sehen In Deutschland einen Hang zur Unzufriedenheit, selbst dann, wenn es einem persönlich gut geht - nicht selten, weil es anderen besser geht. Die Frage der sozialen Gerechtigkeit - eine Neiddebatte? Oderist es kein Neid, sondern wirklich eine Frage der Gerechtigkeit, wenn kritisiert wird, dass (je nachBerechnung) die vermögendsten 20 Prozent der Gesellschaft rund 80 Prozent des Vermögensbesitzen?Andere verweisen auf den Armutsbericht der Bundesregierung und führen als ein Beispiel dieKinderarmut an: 600.000 Kinder leben in absoluter Armut (was für die Familien und ihre Kinderzum Beispiel bedeutet, nicht ausreichend heizen zu können und nicht mal jeden zweiten Tag einevollwertige Mahlzeit zu erhalten); 2,7 Millionen Kinder in relativer Armut (das heißt, sie leben inFamilien, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommen zur Verfügung haben). Unabhängig davon, wie man „Armut" definiert, sind diese Zahlen erschreckend, wird doch vielen ein menschenwürdiges Leben und angemessene Teilhabe am gesellschaftlichen Leben In all seinen Facetten verwehrt,Was heute unter sozialer Gerechtigkeit verstanden wird, ist sehr vielschichtig, Die Bandbreitereicht von der Auffassung, dass jeder genug zum Leben haben soll bis zu der Forderung, allesollten möglichst gleich viel besitzen. Zwischen diesen Positionen wird wahrscheinlich der „goldene Mittelweg" liegen, wo genau, darüber Ist der politische Streit wieder entbrannt.Befragt man die Bibel zum Thema „sozialer Gerechtigkeit" wird man zunächst kaum fündig - keinWunder, denn ein modernes Staatsverständnis kannte weder das Israel des Alten Testamentsnoch die Zeit Jesu. Deutlich wird aber die Parteinahme Gottes für die Ausgegrenzten, insbesonderefür Witwen, Waisen und Fremde. Drastisch sind die Worte der Propheten gegen die Ausbeutung und Unterdrückung der Armen. Doch weder die Propheten noch Jesus formulieren gesellschaftliche Forderungen, sondern sprechen immer den Einzelnen an; es geht ihnen um individuelles Verhalten. Unabhängig von jedem politisch notwendigen Ringen um den richtigen Weg und

die richtigen staatlichen Maßnahmen möchte Ich mich Individuell ansprechen und für die Armenund Ausgegrenzten in die Pflicht nehmen lassen - sei es finanziell, im beruflichen oder ehrenamtlichen Engagement oder durch meine politische Entscheidung.Michael TillmannMarienfeste im Monat SeptemberWir feiern das Leben der Gottesmutter, weil sie das lebendige Wort Gottes In diese Welt trug unddurch Ihr Leben bezeugte.Fest der Kreuzerhöhung -14. SeptemberDas Fest der Kreuzerhöhung wird uns wenig sagen, wenn wir nur die alten Geschichten wiederholen:Dass die heilige Helena das Kreuz Jesu 325 in Jerusalem gefunden hat, dass es von den Perserngeraubt und 628 wiedergefunden wurde. Was mir das Fest bedeutet, erfahre ich, wenn mir klar ist,was das Kreuz mir bedeutet - in meinem Leben und für mein Leben. Dass es mir Schlüssel ist zumeiner Erlösung. Dass der Blick auf das Kreuz mich erinnert an die Vergebung meiner Schuld undmich täglich einlädt, neu anzufangen.Caritaskampagne 2017Zusammen sind wir Heimat: So lautet das Motto derCaritaskampagne 2017. Es geht um Liebe zur Heimat,den Zusammenhalt, das Land und unsere Traditionen.Aber Heimat Ist kein starrer Begriff. Unsere Heimat ist sovielfältig, wie die Menschen, die darin leben - vom Sushikochenden Oberbayern bis zum Fußball spielenden Senegalesen. Dafür setzt sich die Caritas ein: Für eine offene Gesellschaft, in der wir einander Heimat geben.Kindern eine Stimme geben- Weltkindertag - 20. SeptemberKindern eine Stimme geben! So lautet das Motto zumWeltkindertag, Kindern eine Stimme geben: Kindern inArmut, Kindern auf der Flucht, Kindern in Kriegsgebieten,Kindern, die ausgebeutet werden. Kindern eine Stimmegeben, weil Ihr Leid oft überhört und übersehen wird.Das Motto des Weltkindertages nahm sich die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai zu Herzen,als sie noch selbst ein Kind war. Geboren 1997, schriebsie als Elfjährige in einem Internet-Tagebuch über die Unterdrückung von Mädchen durch die Taliban im pakistanischen Swat-Tal. Ihre Kritik erregte Aufsehen - 2012 wurde sie bei einem Attentat von Taliban lebensgefährlich verletzt. Malala Yousafzai erhielt 2014 den Friedensnobelpreisund ist heute Friedensbotschafterin der UN.

Katholische Pfarrei St. Franziskus von Assisi Sömmerda FRANZISKUS BOTE Nr. 5 / 2017 August - September Pfarrbrief für Artern, Bad Frankenhausen, Greußen, Roßleben und Sömmerda Die Heilig-Kreuz-Kirche zu Aschersleben, früher Franziskaner- Klo