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Leipzig, 27. bis 29. Januar 2015Halle 2, Stand F42/H43SachsenSachsen-AnhaltThüringen

Forschungseinrichtungenim nigerodeBernburgGatersleben GemeinschaftHelmholtz-Gemeinschaftsonstige nft.de4I M P R E S S U MHerausgeberForschung für die Zukunft c/o Hochschule MerseburgForschung, Wissenstransfer und Existenzgründung / MessenEberhard-Leibnitz-Str. 2, 06217 MerseburgTel. 49 3461 46 2992 E-Mail: [email protected]ördert durchMinisterium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt,Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst,Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und DigitaleGesellschaftLayout & SatzFrank Plaue, LeipzigDruckSaxoprint GmbH, r Schmerling, Halle (Saale)

InhaltsverzeichnisAussteller und Exponate – enertecSachsen-AnhaltEnergiebiotechnologiean der Hochschule AnhaltHochschule AnhaltSeite 5EU-Hochschulnetzwerk –Die EU-Forschungsförderberatungfür Sachsen-AnhaltMartin-Luther-Universität Halle-WittenbergSeite 6Gründungs- und Innovationsprojektein Energie- und UmwelttechnologienMartin-Luther-Universität Halle-WittenbergSeite 7Testsystem für Intelligente Messsysteme 2020Hochschule MerseburgSeite 8SachsenEinführung von Energiemanagementsystemenin kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)Hochschule MittweidaSeite 9Konturfolgender Infrarotstrahler mit hoherEnergieeffizienz zum Fügen von KunststoffenTechnische Universität ChemnitzSeite 10In-Mold Printing während des SpritzgießensTechnische Universität ChemnitzSeite 11Steuern und Regeln eines VirtuellenRegionalen KraftwerksTechnische Universität DresdenSeite 12Neuartiges Gleichstromnetz durch Vernetzunginteroperabler Subsysteme für TGAWestsächsische Hochschule ZwickauSeite 1343

InhaltsverzeichnisAussteller und Exponate – TerraTecSachsen-AnhaltEffektivierung der Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz durch nachhaltige Düngung mit GärrestenHochschule AnhaltSeite 14SachsenAnalyse von Bodenentgasungen mitKammersystemenTU Bergakademie FreibergSeite 15BioEconomy: Formholzprofile aus Bucheund FormholzschalenTechnische Universität DresdenSeite 16Faserverstärkte Formholzprofilefür WindkraftanlagenTechnische Universität DresdenSeite 17Regional Carbon Footprint- Kommunale Klimastrategie Hochschule Zittau/GörlitzSeite 18ThüringenRecycling 2.0 – Die WertstoffwendeHochschule NordhausenPräsentationen auf der Karriere-InselStudienangebote der Hochschuleinrichtungen derGemeinschaftsinitiative „Forschung für die Zukunft“Weiterbildungsangebote der Hochschule Anhalt,Hochschule Harz und Hochschule Merseburg4Seite 19

Hochschule AnhaltDie Hochschule Anhalt entwickelt Verfahren für die energieeffiziente undproduktive Erzeugung von Bioenergien wie z. B. Bioethanol und Biogas. Sokonnte z. B. durch die Optimierung verfahrenstechnischer Parameter sowie derAnwendung des aus der Umweltbiotechnologie bekannten SBR-Verfahrens fürdie Bioethanolerzeugung, die Produktivität des Verfahrens im Vergleich zuanderen bekannten Verfahren mehr als verdoppelt werden. Ein weiteres Untersuchungsfeld ist die Optimierung der Vorbehandlung von Biogassubstraten.Dies umfasst die Hydrolyse von Substraten durch chem./therm./enzymatischeBehandlungsmethoden. Die Optimierung zielt auch auf die Steigerung desenertec Stand F42/H43Energiebiotechnologie an der Hochschule AnhaltMethananteils ab.E N G L I S HThe University of applied sciences developed new procedures for the cost efficient production of ethanol and biogas. The productivity of a new method forproduction of ethanol was increased more than 100 % with the known SBRprocedure for wastewater treatment. At the university also the pretreatment ofbiogas substrates will be optimized. The improvement of hydrolysis of biogassubstrates includes chemical, thermal and enzymatic pretreatment methods.So the amount of biogas and the content of methane will be increased.K O N TA K TI N F OHochschule Anhalt FB Angewandte Biowissenschaften und ProzesstechnikProf. Dr. Reinhard Pätz Jan-H. Richter-ListewnikBernburger Str. 55 06366 KöthenTelefon/Fax: 49 3496 67 25 80E-Mail: [email protected] Internet: http://www0.bwp.hs-anhalt.de/ag/bb/45

Martin-Luther-UniversitätHalle-Wittenbergenertec Stand F42/H43EU-Hochschulnetzwerk – Die EU-Forschungsförderberatung für Sachsen-AnhaltDurch Information, Beratung und Projektmanagement unterstützt das EUHochschulnetzwerk Forschende aller Hochschulen Sachsen-Anhalts bei derEinwerbung und Verwendung von EU-Fördermitteln für Forschung und Innovation. Wir beraten Forschende, die sich am EU-ForschungsrahmenprogrammHORIZON 2020 oder anderen EU-Förderprogrammen beteiligen wollen undAnträge als Koordinator oder Projektpartner stellen möchten.Zu unserem Service zählen u.a. die Unterstützung bei der Projektbeantragung und -durchführung und die gezielte Suche nach potentiellen Partnernfür EU-Projekte. Bei Fragen können Sie sich gern an das Team im zuständigen EU-Büro wenden.(siehe: ce/inhalt/wir ueber uns/ansprechpartner.html)E N G L I S HThe EU academic network supports scientists of all Universities and Universitiesof Applied Sciences in Saxony-Anhalt through information, consulting as well asproject management in how to apply and use European funding for research andinnovation. We support scientists, who want to take part in the EU FrameworkProgramme HORIZON 2020 or other European programmes as coordinator orproject partner. Our services include amongst others giving advice during theapplication phase of a project, project management or partner search. If you haveany questions, please contact the relevant EU office.(see: ce/inhalt/wir ueberuns/ansprechpartner.html)46K O N TA K TI N F OEU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt Martin-Luther-Universität Halle-WittenbergDr. Claudia HübnerAn der Fliederwegkaserne 18 06130 Halle (Saale)Telefon: 49 345 55 21352 E-Mail: [email protected]: www.euhochschulnetz-sachsen-anhalt.de

Martin-Luther-UniversitätHalle-WittenbergAus der Forschung an der MLU Halle-Wittenberg entstehen vielversprechendeTechnologien und Ausgründungen. Der Gründerservice der MLU stellt eineAuswahl von Projekten vor, darunter:Hochwertige Bodenveredlerfür Landwirtschaft und GartenbauBIOCHARMING kombiniert bestehende Biogasanlagen mit neu entwickeltenPyrolyse-Anlagen, welche die Gärreste (Pflanzen, Gülle, Holz, jede Organik)enertec Stand F42/H43Gründungs- und Innovationsprojektein Energie- und Umwelttechnologienaus dem Biogas-Betrieb energetisch und stofflich effizient in Pflanzenkohleumwandeln. Aus den karbonisierten Resten werden effiziente Bodenverbesserer mit Langzeitwirkung hergestellt, die nach Terra-Preta-Prinzipien funktionieren und dem Anwender viele Vorteile garantieren, vor allem Pflanzenwachstumfördernde Eigenschaften.Die Anwendung des Biocharming-Konzepts ermöglicht eine neuartige Kombination aus Energieerzeugung, Klimaschutz und landwirtschaftlicher Kreislaufwirtschaft. Es entstehen Kreislaufmodelle für Biogasanlagen mit angeschlossenen oder benachbarten landwirtschaftlichen Betrieben, welche im Prozessanfallende Reststoffe zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen können. Eineweitere Stufe der Effizienzsteigerung ist zur Zeit noch nicht schutzrechtlichabgesichert; sie wird zu einer relevanten Erhöhung der Strom- und Wärmeausbeute des Gesamtprozesses führen.Unsere Kohlen bringen mehr Bio-Energie und bessere Böden nachhaltig.http://biocharming.blogspot.de/E N G L I S HThe BIOCHARMING team developed a concept to re-use waste material frombiogas production by transforming it into highly reactive and enduring carbonmaterials (called „biochar“) through pyrolysis. These materials are able to perform multiple beneficial tasks relevant for improved plant growth when put intosoils.Products offered are soil conditioners that significantly increase soil and plantproductivity in many agricultural and gardening applications.K O N TA K TI N F OMartin-Luther-Universität Halle-WittenbergUnivations Gründerservice Moritz BradlerTechnologiepark Weinberg Campus 06120 Halle (Saale)Telefon: 49 345 5 52 14 41 E-Mail: [email protected]: http://www.gruendung.uni-halle.de http://transfer.uni-halle.de47

Hochschule Merseburgenertec Stand F42/H43Testsystem für Intelligente Messsysteme 2020Das Testsystem für Intelligente Messsysteme 2020 ist eine modulare Plattformzum Testen von Smart Meter Komponenten. Dazu zählen u.a. IntelligenteZähler (LMN Smart Meter), Smart Meter Gateways, Head-End-Systeme fürGateway Admin und externe Marktteilnehmer sowie periphere Komponentenwie PKI und Zeitdienste. Diese Systeme können einzeln oder im Zusammenspiel als ToE (Target of Evaluation) auf die Einhaltung der gesetzlichenVorschriften, technischen Richtlinien sowie weiterer Spezifikationen in Bezugauf Konformität, Robustheit und Performance getestet werden. Die Testfällewerden in einer Hochsprache formuliert, bei Bedarf kompiliert und erzeugenwährend der Ausführung detaillierte Reports. Testfälle lassen sich in Gruppenzusammenfassen.Das Testsystem für Intelligente Messsysteme 2020 ist ein Ergebnis einer intensiven Kooperation zwischen der Hochschule Merseburg und der MITNETZStrom GmbH und baut auf den Erfahrungen des Projektes „Referenzsystemfür Messsysteme“ auf, in dem eine Virtuelle Smart Meter Infrastruktur (vSMIS)aufgebaut wurde, die die Entitäten (SMGW, GWA, EMT) und Schnittstellen(WAN, LMN, HAN, CLS) gemäß BSI TR-03109 abbildet und die vorgegebenenProtokolle (soweit bislang ausspezifiziert) implementiert.Kooperationspartner:Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbHE N G L I S HThe test system for smart meter infrastructures is compliant to the Germanstandards like BSI TR-03109 and can be applied for testing and verificationof real smart meter devices like meters and gateways as far as software components like head end systems for utilities companies. There are many testscenarios available in which test vectors representing good and bad cases canbe used on several layers (macroscopic and microscopic).48K O N TA K TI N F OHochschule Merseburg Fachbereich Ingenieur- und NaturwissenschaftenProf. Dr. Uwe HeuertEberhard-Leibnitz-Str. 2 06217 MerseburgTelefon: 49 3461 46 21 89E-Mail: [email protected] Internet: www.hs-merseburg.de

Hochschule MittweidaDas Institut für Energiemanagement (ifem) wurde im November 2008 durchdie Professur Regenerative Energien an der Hochschule Mittweida gegründet. Das ifem hat sich die Bündelung von Know-how verschiedener Themenfelder und Fachgebiete interdisziplinär mit Partnern aus Industrie sowie ausKommunen zur Aufgabe gemacht.Ein aktuelles Projekt ist die wissenschaftliche Begleitung bei der Einführungund Umsetzung von Energiemanagementsystemen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Neben dem Grundlagenwissen werden Inhaltezur Einführung von Energiemanagementsystemen vermittelt. Zum Beispielenertec Stand F42/H43Einführung von Energiemanagementsystemenin kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)Analyse des Bedarfs, zur Festlegung zu strategischen Zielen und Grenzenund Schaffung von personellen und materiellen Strukturen im Unternehmen.Der folgende Schritt ist die erste Energetische Analyse. Das beinhaltet eineBestandsanalyse, die Messung und Auswertung von Anlagen und Geräten.Abschließend steht eine erste Energetische Bewertung an. Darin enthaltenist eine Bewertung der Energieeffizienz, so dass Potentiale zur Verbesserungoffengelegt werden können. Derzeit befindet sich das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot „Energiemanagementsysteme in kleinen und mittelständischenUnternehmen“ in einem abschließendenPraxistest.Mit unserem neuen und anwendungsorientierten Weiterbildungsangebot vermitteln wir Ihnen das dafür notwendigeKnow-how.E N G L I S HThe Institute for Energy Management (ifem) was founded at HochschuleMittweida in 2008. One of our current projects is the scientific support for theimplementation of energy management systems in small and medium-sizedenterprises (SMEs). Integrant is the analysis of the demand and establishing ofstrategic objectives and limitations, and the creation of structures in the company. Finally, we help to establish an first energetic evaluation. A new part-timefurther education program „energy management systems in SMEs“, is in afinal practical test.K O N TA K TI N F OHochschule Mittweida – University of Applied Science Institut für EnergiemanagementProf. Dr.-Ing Ralf HartigTechnikumplatz 17 09648 MittweidaTel: 49 3727 976-287 Fax: 49 3727 976-164E-Mail: [email protected] Internet: www.institute.hs-mittweida.de/index.php?id ifem49

Technische Universität Chemnitzenertec Stand F42/H43Konturfolgender Infrarotstrahler mit hoherEnergieeffizienz zum Fügen von KunststoffenDas Infrarotschweißverfahren wird seit Jahren zum Schweißen von thermoplastischen Kunststoffen in der Industrie eingesetzt. Aufgrund seiner Vorteile,die hauptsächlich aus der kontaktlosen Erwärmphase resultieren, erfreut essich steigender Beliebtheit. Der gemeinsam mit der Eugen Riexinger GmbH &Co. KG entwickelte konturfolgende Infrarotstrahler im kurz- und mittelwelligenStrahlungsbereich bietet eine Reihe von technologischen Vorteilen gegenüberStandardstrahlern.Der Aufbau des Strahlers ermöglicht die beidseitige Strahlungsausbeute, so istes möglich, zwei Fügeteile gleichzeitig zu erwärmen. Er enthält zudem Metallreflektoren, um die emittierte IR-Strahlung besser zu nutzen. Ein weiterer Vorteildieser Neuentwicklung ist, dass der Strahler einen sehr geringen Bauraum benötigt und ein, im Vergleich zu anderen Strahlern, sehr geringes Eigengewichtbesitzt. Die hohe Energieeffizienz des Strahlers wird durch die Reduzierung derErwärmzeit durch Erhöhung der Flächenleistung auf dem Bauteil und die Reduzierung der Erwärmung des Strahlergehäuses durch Reflektoren unterstrichen.E N G L I S HNowadays the infrared welding is a frequently used process for the joining ofthermoplastic polymers. A new contour tracking infrared emitter was developedin collaboration with the Eugen Riexinger GmbH & Co. KG. This emitter offersseveral technological advantages which result in its high energy efficiency.Main advantages of this new development are the low weight as well as itscapability of the simultaneous, bilateral heating of joining parts.410K O N TA K TI N F OTU Chemnitz Professur KunststoffeProf. Dr.-Ing. Michael GehdeReichenhainer Str. 70 09126 ChemnitzTelefon: 49 371 531 32 337E-Mail: [email protected] Riexinger GmbH & Co. KGMarkus Theobald Egartenring 275378 Bad Liebenzell-UnterhaugstettTelefon: 49 7052 930 9024E-Mail: [email protected]

Technische Universität ChemnitzDas innovative In-Mold Printing integriert die bisher separate Oberflächendekorierung in den Spritzgießprozess. Bei diesem neuen Fertigungsverfahrenwird die Oberfläche des Spritzgießwerkzeugs direkt mit dem Motiv bedruckt.Dieses wird während des anschließenden Spritzgießen auf die entstehendeFormteiloberfläche übertragen. Jegliche Vor- oder Nachbehandlungen derbedruckten Kunststoffoberflächen und der Einsatz von Trägerfolien (wie beiIn-Mold Labeling) sind überflüssig. Der In-Mold Printing Prozess dient alsoeiner Verkürzung der Prozesskette und besitzt außerordentliches wirtschaftliches Potential.Die während des In-Mold Printing Prozesses entstehenden Oberflächenlassen eine präzise und dauerhafte Abbildung feiner Druckmotive auf demKunststoffbauteil zu. Die integrierte Oberflächendekorierung des Prozesseseröffnet eine Vielzahl neuer bzw. durch den Einbau in bestehende Systemeerweiterbare Anwendungsgebiete. So können bspw. durch den Einsatz einesspeziellen Farbsystems mit einstellbaren physikalischen und chemischenEigenschaften Kunststoffbauteile mit hochwertigen Markierungen, die derManipulation entgegenwirken und dem Produktschutz dienen, versehen werden. Damit ist eine lückenlose Nachverfolgbarkeit der Lieferkette möglich.enertec Stand F42/H43In-Mold Printing während des SpritzgießensFarbübertrag des Druckmotivs beim In-Mold Printing-Prozess von Polycarbonat:a) Druckbild auf dem Werkzeug, b) In-Mold bedrucktes Polycarbonatteil, c) Werkzeug nach dem HinterspritzenE N G L I S HIn Mold Printing is neither a pre- nor a post-treatment technique, but actuallytake place simultaneously with the injection molding process. Before the cycleof injection molding starts a pattern of paint is printed onto the mold surfaceby pad printing. After that the mold is closed and the injection phase begins,where hot polymer melt is injected into the cavity. The high temperature ofinjected polymer melt initiates adhesion mechanisms between the thin layer ofpaint and the polymeric material during molding.In-Mold Printing process offers the following advantages over conventional,subsequent printing procedures: time, costs and energy can be saved due to the process integration, no subsequent surface pre-treatment is needed, failures, like dust on the decoration, can be avoided, many problems related with solvent-substrate compatibility are avoided, better resistance against wear and tear, since the paint is embedded andnot only on the surface of the part.K O N TA K TI N F OTechnische Universität Chemnitz Professur KunststoffeProf. Dr.-Ing. Michael Gehde / Thomas Scheffler, M. Sc.Reichenhainer Str. 70 09126 ChemnitzTelefon: 49 371 531 39 486E-Mail: [email protected] Internet: kt-chemnitz.de411

Technische Universität Dresdenenertec Stand F42/H43Regionales Virtuelles Kraftwerkauf Basis der Mini- und Mikro-KWK-TechnologieGegenstand der Untersuchungen ist die Vernetzung dezentraler Erzeugungsstrukturen, speziell die Mikro-KWK-Technologie, sowie elektrischerVerbraucher im urbanen Raum. Den Schwerpunkt des Projektes bilden dabeidetaillierte Analysen eines regionalen Verbundes.Ansatzpunkte des Projekts sind die Optimierung der Betriebsweise vonμ-KWK-Anlagen im Gebäude sowie die möglichst optimale Bewirtschaftungvon thermischen Speichersystemen. Des Weiteren liegt der Fokus auf derEntwicklung von Kommunikationsschnittstellen sowie Strategien für einenvernetzten Betrieb von μ-KWK-Systemen im Verbund.Dabei werden der Datengewinnung, Filterung sowie Weiterverarbeitungim Rahmen des Projektes ein hoher Stellenwert eingeräumt. Die Untersuchungen, speziell zum „Virtuellen Kraftwerk“, sollen helfen, die zukünftig zuerwartende stark fluktuierende Erzeugung von Elektroenergie (auf Basis vonWind- und Photovoltaik) besser regelungstechnisch beherrschen zu können.E N G L I S H412K O N TA K TI N F OTechnische Universität Dresden Institut für EnergietechnikProfessur für Gebäudeenergietechnik und WärmeversorgungDr.-Ing. habil. Joachim Seifert Helmholtzstraße 14 01069 DresdenTelefon: 49 351 463 34909E-Mail: [email protected] Internet: www.tu-dresden.de

Westsächsische Hochschule ZwickauForschungsbedarf für solche Netze begründet sich vor allem in der Tatsache,dass trotz der heutigen Verteilung von Elektroenergie via klassischem Drehstromsystem neben diversen industriellen Anwendungen auch in privatenHaushalten die Zahl der Endgeräte steigt, die intern mit Gleichstrom betrieben werden. Exemplarisch sind hier Beleuchtung, Unterhaltungselektronikund sonstige Kleingeräte zu nennen. Da für jedes Gerät ein Gleichrichter benötigt wird, entstehen hoher Materialaufwand sowie energetische Umwandlungsverluste in jedem einzelnen Gerät. Weiterhin sind regenerative Einspeisesysteme wie PV-Anlagen und Energiespeicher über Wechselrichter mitenertec Stand F42/H43Neuartiges Gleichstromnetz durch Vernetzunginteroperabler Subsysteme für TGAdem Gebäudenetz gekoppelt. Damit wird eine Vielzahl an verlustbehaftetenStromrichtern eingesetzt, um alle Geräte im Haushalt für das Wechselstromsystem nutzbar zu machen. Ein Ansatz, dieser Problematik zu begegnen,besteht in der Entwicklung eines ganzheitlichen Gleichspannungsnetzesals Bestandteil der TGA. Durch den Einsatz geeigneter Gerätetechnik bzw.die gezielte Gerätemodifikation können Wohneinheiten ausschließlich mitGleichspannung verschiedener Spannungshöhen betrieben werden. Durchdie signifikante Verringerung von Umwandlungsverlusten und den Verzichtauf Umrichter auf Geräte- und Gebäudeebene leistet dieser Ansatz einen wesentlichen Beitrag zur Energie- und Ressourceneffizienz. Dazu gilt es, verschiedene Herausforderungen in den Bereichen Smart Homes, Interoperabilität von Automationsstandards und Usability-Engineering zu bewältigen, umdie sich einstellende Systemlandschaft sicher und nachhaltig zu betreiben.E N G L I S HThe project’s approach is to create an innovative grid based on direct currentthat allows to operate buildings, equipment and devices without any rectifier orinverter to increase efficiency of energy and resources. Thereby, the focus is onlighting, consumer electronics and PV systems. For this purpose it is necessaryto cope with various challenges concerning Smart Homes, interoperability ofautomation standards and usability engineering to ensure a reliable and sustainable system landscape.K O N TA K TI N F OWestsächsische Hochschule Zwickau Fakultät WirtschaftswissenschaftenProf. Dr.-Ing. Stephan KasselPF 201037 08012 ZwickauTelefon: 49 375 536 3241E-Mail: [email protected]

Hochschule AnhaltEffektivierung der Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz durch nachhaltige Düngung mit GärrestenIm laufenden Projekt sollen im Gärrest enthaltene Pflanzennährstoffe v.a.Ammoniumstickstoff in pilzlicher Biomasse fixiert werden. Durch eine aerobe Behandlung/Stabilisierung des biogenen Reststoffs wird so simultan zumWachstum ausgewählte Hefespezies mit antiphytopathogenen Eigenschaftendiese leicht flüchtige Stickstoffkomponente immobilisiert.Erste Untersuchungen im Labor- & Technikumsmaßstab sowie Feldversucheterratec Stand F42/H43zeigten, das bis zu 80% des Ammoniumanteils der Stickstofffracht in den kultivierten Mikroorganismen eingebunden werden konnte. Somit verringert sichdas Risiko von Ammoniakemissionen durch eine inadäquate Lagerung bzw.suboptimale Ausbringung des Gärrestes erheblich und kann als wesentlicherBeitrag zum Klimaschutz angesehen werden. Des Weiteren ist mit einer Effektivierung der Kreislaufwirtschaft durch die Minimierung von Stickstoffverlustenzu rechnen und folglich eine nachhaltigere Nutzung dieses biogenen Reststoffsmöglich.Der im Labormaßstab entwickelte und unter verfahrenstechnischen Aspektenoptimierte Prozess konnte bereits in einer 80 L Pilotanlage implementiert underste Testchargen des Pflanzenstärkungsmittels in Feldversuchen getestetwerden. In diesem Zusammenhang wurde eine gezielte Mineralisierung pflanzenverfügbarer Stickstoffverbindungen im Boden nachgewiesen und weiterepflanzenbauliche Analysen und Bilanzierungen durchgeführt.Weiterhin bestätigen erste qualitative Tests einen antiphytopathogenen Effektdes Produktes, welche im Wesentlichen auf einer antagonistischen Wirkungdes eingesetzten Mikroorganismus beruht und maßgeblich zur Erweiterungdes Anwendungsspektrums v.a. im Bereich des integrierten biologischenPflanzenschutzes beiträgt.414K O N TA K TI N F OHochschule Anhalt FB Angewandte Biowissenschaften und ProzesstechnikProf. Dr. Reinhard Pätz Sarah PolageBernburger Str. 55 06366 KöthenTelefon/Fax: 49 3496 67 25 80E-Mail: [email protected] Internet: www.hs-anhalt.de

Technische Universität Bergakademie FreibergAnalyse von Bodenentgasungen mitKammersystemenBöden sind Quelle und Senke für die klimarelevanten Spurengase CO2, CH4,N2O und NO und wirken somit auf die globale Treibhausgasbilanz. Das Entgasungsverhalten von Böden hängt von bodenphysikalischen, bodenchemischen,biologischen und meteorologischen Parameter ab.Gefördert durch die Air Liquide Fondation entwickelten wir leicht transportierbareund energieautarke manuelle und automatische Kammersystem zur Analyse vonBodenentgasungen für den ganzjährigen Einsatz. Mit beiden Systemarten kön-terratec Stand F42/H43nen CO2-Flüsse wie Boden- oder Ökosystematmung vor Ort analysiert werden.Um den Prozess der Photosynthese integrieren zu können, besteht das Kammersystem aus transparentem Acrylglas. Soll diese nicht mit erfasst werden, sokann das Kammersystem mit wenigen Handgriffen abgedunkelt werden.Nachteil bei bestehendenVarianten ist, dass dieseentweder transparent oderintransparent sind. Der Anschluss externer Sensorenermöglicht die Analyse weiterer Gase wie CH4, N2Ooder NO. Neben Spurengasfreisetzungen natürlicher Böden können Gasemissionenvon Halden mit den Kammersystemen analysiert werden.E N G L I S HSoils may be a source and a sink for the climate-relevant trace gases CO2, CH4,N2O and NO, defined by the activity of microbes and plant roots, and dependingon soil and meteorological parameters. Funded by the Air Liquide Fondationwe invented easily transportable and energy autarkic manual and automaticchamber systems for the analysis of trace gas emissions from soils. If photosynthesis is not of interest during analysis of CO2-fluxes, the system can beconverted from transparent into non-transparent mode within a few minutes.K O N TA K TI N F OTU Bergakademie Freiberg Institut für MineralogieLehrstuhl für Geochemie und Geoökologie Dipl.-Geoökol. Cornelius OertelBrennhausgasse 14 09599 FreibergTelefon: 49 3731 39 2328 Fax: 49 3731 39 4060E-Mail: [email protected] Internet: http://tu-freiberg.de/fakultaet3/mineralogie415

Technische Universität DresdenBioEconomy: Formholzprofile aus Bucheund FormholzschalenProblemstellung:Die Buche hat eine hohe Festigkeit. Auf der Baustelle jedoch kommt Nadelholzzum Tragen.Problemlösung:Holz ist ein zelluläres Polymer, das mit Hilfe von Wärme und Druck umgeformtterratec Stand F42/H43werden kann. Nach einem patentierten Verfahren entstehen aus BucheplattenRohre. Sie sind materialeffizienter als ein Balken und können optional mit Fasern verstärkt werden.Gefördert durch: BMBF im Spitzencluster BioEconomyE N G L I S HMoulded Wood TubesWood is a cellular solid that undergoes large strains when subjected to heat andmoisture. By means of a patented procedure wooden tubes are rolled from solidbeech panels. Tubes dispose of a better material efficiency than beams and canoptionally be reinforced by means of fibres.416K O N TA K TI N F OTechnische Universität Dresden Institut für Stahl- und HolzbauProfessor Dr.-Ing. Peer HallerHelmholtzstraße 10 01069 DresdenTelefon: 49 351 4633 6305 Fax: 49 351 4633 6306E-Mail: [email protected]

Technische Universität DresdenFaserverstärkte Formholzprofilefür WindkraftanlagenProblemstellung:Türme für Kleinwindkraftanlagen sind aus Stahl. Ihr Betrieb verursacht ungedämpfte Schwingungen und laute Geräusche.Problemlösung:Der Schaft der Windturbine wird in faserverstärkten Formholzprofilen ausgegungen werden gedämpft und der Lärm reduziert.terratec Stand F42/H43führt. Dies spart Ressourcen und verringert die CO2-Emmissionen. Die Schwin-E N G L I S HFibre Reinforced Moulded Wood Tubes für Wind Power PlantsWind power plants with steel towers a subjected to vibrations and relatednoise. Towers from fibre reinforced moulded wood pipes dampens vibrationsand reduce carbon dioxide emissions.K O N TA K TI N F OTU Dresden Institut für Stahl- und HolzbauProfessor Dr.-Ing. Peer HallerHelmholtzstraße 10 01069 DresdenTelefon: 49 351 4633 6305E-Mail: [email protected] - Montage GmbHDipl.-Ing. Tom Egmont WernerCossener Straße 2 09328 LunzenauE-Mail: [email protected]

Hochschule Zittau/GörlitzRegional Carbon Footprint- Kommunale Klimastrategie Der Klimabilanzierer ist eine Web-basierte Software, die Kommunen und Landkreise bei der Erstellung von Treibhausgas-Bilanzen (THG), bei der Entwicklungmöglicher Zukunftsszenarien und der Ableitung konkreter diesbezüglicher Maßnahmen sowie bei einer vorgeschalteten Datenerhebung unterstützt. Die zurBerechnung der Bilanzierungsgrößen notwendige Datenerhebung erfolgt übereine Web-basierte Benutzerschnittstelle. Aktuelle Bilanzierungsdaten werdenterratec Stand F42/H43dann der Entwicklung in den letzten Jahren sowie der Eröffnungsbilanz von1990 gegenübergestellt und visualisiert.Als Resultat eines softwaregestützten Szenarioworkshops können verschiedene Zukunftszenarien für Kommunen und Landkreise entwickelt werden.Vorgeschaltet ist es möglich, die Datenerhebung innerhalb des Untersuchungsraums durch Monitoringlösungen zu unterstützen. Monitoringinformationen fließen direkt in die THG-Bilanzierung ein.E N G L I S HRegional greenhouse gas (GHG) inventories support the development and monitoring of climate change mitigation and adaptation strategies as well as policies for municipalities and cities. Within the project Regional Carbon Footprint(RCF), a software that allows data management (i.e. for bottom up data) in orderto calculate regional greenhouse gas inventories and to report about regionalcarbon footprints has been developed.418K O N TA K TI N F OHochschule Zittau/Görlitz Fakultät Elektrotechnik und InformatikProf. Dr. Jörg LässigBrückenstraße 1 02826 GörlitzTelefon: 49 3581 7925 354 Fax: 49 3581 7671 270E-Mail: [email protected] Internet: hszg.de/ead

Hochschule NordhausenRecycling 2.0 – Die WertstoffwendeDie globale Rohstoffversorgung allein aus primären Quellen wird aufgrund deswachsenden Rohstoffbedarfs immer schwieriger. Insbesondere für rohstoffarmeIndustrienationen wie Deutschland ist es somit wichtig, auch sekundäre Rohstoffquellen zu erschließen, um den Ressourcenhunger Ihrer Hightech-Industriezu stillen.

Dessau Bernburg Halberstadt Gatersleben Aschersleben Köthen Halle Schkopau Merseburg Wernigerode Nordhausen Heiligenstadt Erfurt Weimar Jena Schmalkalden Ilmenau Leipzig . Hochschule Anhalt FB Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik Prof. Dr. Reinhard Pätz J