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Deutscher BundestagEnquete-KommissionBerufliche Bildung in derdigitalen ArbeitsweltKommissionsdrucksache19(28)38zu TOP 1, 9. Sitzung, 01.04.1927.03.201917. SHELL JUGENDSTUDIEJUGEND2015Prof. Dr. Mathias AlbertProf. Dr. Klaus HurrelmannProf. Dr. Gudrun QuenzelTNS Infratest SozialforschungHamburg, im Oktober 2015

17. Shell Jugendstudie JUGEND 2015DIE SHELL JUGENDSTUDIESeit 1953 beauftragt Shell unabhängige Wissenschaftler und Institute mit der Erstellung von Studien, umSichtweisen, Stimmungen und Erwartungen von Jugendlichen in Deutschland zu dokumentieren. Die ShellJugendstudie präsentiert nicht nur eine Sicht auf die Jugend von heute, sondern gibt auch gesellschaftspolitischeDenkanstöße. Als Langzeitberichterstattung ermöglicht sie es, Entscheidern eine Grundlage für gesellschaftlichesund politisches Handeln bereitzustellen.Damit zeichnet die Shell Jugendstudie nach, auf welche Weise junge Menschen in Deutschland mit Herausforderungen umgehen und welche Verhaltensweisen, Einstellungen und Mentalitäten sie dabei herausbilden.Die 17. Shell Jugendstudie untersucht, unter welchen politischen und sozialen Bedingungen Jugendliche heuteaufwachsen und wie sie sich dabei eine Persönlichkeit erarbeiten. Die Studie bildet die Vielfalt derjugendlichen Lebenswelten ab und arbeitet gleichzeitig heraus, wie sich junge Menschen heute vonvorherigen Generationen unterscheiden.DIE PRAGMATISCHE GENERATION –ENTWICKLUNG EINER GENERATIONSGESTALTDie aktuelle Shell Jugendstudie wird auch von der Fragegeleitet, wie sich die Einstellungen junger Menschen inden vergangenen Jahren verändert haben.Pragmatisch und unideologisch – so charakterisierte dieShell Jugendstudie 2002 die Jugend, die sehr individuelleinen Platz in der Gesellschaft suchte und optimistischwar, diesen auch zu erreichen. Auffällig war eineNeuorientierung der Werte weg von den „postmaterialistischen“, mit Selbstverwirklichung und Lebensgenussverbundenen Orientierungen, hin zu einer Synthese dieserOrientierungen mit eher traditionellen Vorstellungen, zudenen beispielsweise Wohlstand, Fleiß, Ordnung undSicherheit zählen.Die Shell Jugendstudie 2006 stellte die Kontinuität dieserpragmatischen Grundhaltung und Lebensgestaltung fest.Gleichzeitig wurden jedoch starke Ängste und Unsicherheiten bei den Jugendlichen beobachtet, ob sie denangestrebten Platz in der Gesellschaft erreichen würdenund ob sie ihr Leben so gestalten könnten, wie sie es sichwünschten.Zur Zeit der Shell Jugendstudie 2010 herrschte bei denJugendlichen weiterhin eine pragmatische Grundhaltung,Druck- und Angstgefühle verloren an Bedeutung. ImGegenzug blickten die Jugendlichen optimistischer in diepersönliche Zukunft. Leistungsorientierung und die Suchenach individuellen Aufstiegsmöglichkeiten im Verbund miteinem ausgeprägten Sinn für soziale Beziehungen fielenauf. Bei einigen der jüngsten Befragten zeigten sich einAbrücken vom Fokus auf das eigene Leben und das engereprivate Umfeld sowie ein wachsendes politisches Interesse.Bei der Konzipierung der Shell Jugendstudie 2015 stelltesich die Frage, ob sich diese Öffnung hin zu gesellschaftlichen Themen fortsetzt und falls ja, in welche Richtung siesich entwickelt.JUGEND 2015 —EINE PRAGMATISCHE GENERATION IM AUFBRUCHDie 17. Shell Jugendstudie widmet sich erstmals einerGeneration, die vollständig im wiedervereinigten Deutschland aufgewachsen ist. Kalter Krieg und Mauerfall,prägende Elemente beim Aufwachsen vorangegangenerGenerationen, kennt die junge Generation heute nur ausErzählungen. Doch muss auch diese heranwachsendeGeneration in einer von Krisen gekennzeichneten Weltihren Platz finden.Neben den politischen und wirtschaftlichen Dimensionenkonstituieren aber weiterhin Familie, Freundeskreis undSchule oder andere Ausbildungseinrichtungen dieErfahrungswelt der Jugend. Aus diesem Grund stehendie Haltungen der Jugendlichen zu diesen Lebensweltenebenso im Fokus der Studie wie ihre persönlichenzentralen Werte.

17. Shell Jugendstudie JUGEND 2015Die junge Generation in Deutschland zeichnet sich durcheine pragmatische Haltung gegenüber Schule und Beruf,Familie und Freundeskreis aus. Die Jugendlichen passensich den Gegebenheiten an, Chancen wollen sie nutzen.Sie wünschen sich ebenso Sicherheit wie auch positivesoziale Beziehungen. Dazu gehört auch die Bereitschaft,sich im persönlichen Umfeld für die Belange von anderenoder für das Gemeinwesen zu engagieren.Zukunft optimistisch beurteilt. 52 Prozent der Jugendlichenblicken heute zuversichtlich in die Zukunft der Gesellschaft. Auch hier spielt die soziale Herkunft eine starkeRolle: Jugendliche aus der oberen Schicht sind mit fast60 Prozent am optimistischsten gestimmt, Jugendliche ausder unteren Schicht mit 42 Prozent deutlich seltener.Gleichzeitig wird die junge Generation experimentierfreudig: Ihre Haltung geht über eine nüchterne Erfolgsorientierung hinaus. Eher folgt sie idealistischen Vorstellungen.Sie will zupacken, umkrempeln, neue Horizonte erschließen und ist bereit, dabei auch ein Risiko eingehen. Diejunge Generation in Deutschland 2015 kann deshalb als„Generation im Aufbruch“ bezeichnet werden.Weniger zuversichtlich sind junge Menschen, was ihreBildungs- und Berufsziele angeht. Jugendliche, die dieSchule ohne Abschluss verlassen, haben schlechtereChancen, einen Ausbildungsplatz zu finden undanschließend eine geregelte Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Doch auch Jugendliche mit Schulabschlusskönnen häufig nicht die ursprünglichen Berufswünscheverwirklichen. Aktuell erwarten fast drei Viertel, ihreBerufswünsche umsetzen zu können – ein gutes Viertelallerdings nicht. Unter Auszubildenden und bei Studierenden sind sich rund vier Fünftel (sehr) sicher, dieeigenen beruflichen Wünsche verwirklichen zu können.Die soziale Herkunft spielt hierbei eine zentrale Rolle:Jugendliche aus der unteren Schicht (46 %) sinddeutlich weniger zuversichtlich, was die Realisierbarkeit der beruflichen Wünsche angeht, als Jugendlicheaus der oberen Schicht (81 %).Jugendliche interessieren sich wieder mehr für gesellschaftspolitische aktuelle Themen. Daraus resultiert einstärker werdendes Bedürfnis, an Gestaltungsprozessenmitzuwirken. Ihr Wunsch nach Vereinbarkeit von Arbeit,Freizeit und Familie ist stark ausgeprägt. Dabei geht esvor allem um planbare und verlässliche Rahmenbedingungen. Der (künftige) Beruf soll sicher sein und ein selbstständiges Leben ermöglichen. Aber junge Menschen suchenim künftigen Beruf zugleich eine selbstbestimmte, sinnvolleund gesellschaftlich nützliche Tätigkeit.OPTIMISMUS STEIGT WEITERDer Optimismus der Jugendlichen in Deutschland istungebrochen: 61 Prozent der Jugendlichen blickenoptimistisch in die eigene Zukunft, das sind noch einmalmehr als im Jahr 2010 sowie 2006. Jugendliche ausder sozial schwächsten Schicht allerdings teilen diesesteigende Zuversicht nicht. Wie schon 2010 äußert sichnur ein Drittel von ihnen optimistisch zur eigenen Zukunft.In der oberen Schicht hingegen zeigen sich drei Vierteloptimistisch – deutlich mehr als 2010.Positiv fällt auf, dass erstmals seit den 1990er Jahren eineMehrheit der Jugendlichen auch die gesellschaftlicheBILDUNG BLEIBT ZENTRALES THEMAJUGEND WILL FLEXIBLE ARBEITSFORMEN UNDSICHERHEITJugendliche haben heute sowohl höhere Bildungs- undBerufsaspirationen als auch höhere Ansprüche an ihreArbeitgeber. Sie wünschen sich Berufe mit interessantemund erfüllendem Tätigkeitsprofil, aber auch Flexibilität unddie Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Gleichzeitig istfür 95 Prozent der Jugendlichen ein sicherer Arbeitsplatz(sehr) wichtig. Über 90 Prozent der Jugendlichen meinen,dass Familie und Kinder bei der Arbeit nicht zu kurzkommen dürfen; 59 Prozent stimmen dieser Aussagesogar „sehr“ zu. Für rund vier Fünftel der Jugendlichen istes wichtig, dass sie ihre Arbeitszeit kurzfristig an ihreBedürfnisse anpassen können. Drei Viertel möchten in

JUGEND 201517. Shell Jugendstudie Teilzeit arbeiten können, sobald sie Kinder haben. DieKarriereorientierung tritt hinter die Vereinbarkeit von Arbeitund Leben und die Planbarkeit der Berufstätigkeit zurück.Junge Frauen sind dabei im Schnitt noch fordernder alsMänner. Gleichzeitig ahnen die Jugendlichen aber, dasses in der Berufswelt um diese Wünsche eher schlechtsteht. Die Hälfte hält die Work-Life-Balance für schwererreichbar, ebenso viele fürchten, dass ihnen wegen ihrer(späteren) Berufstätigkeit zu wenig freie Zeit bleiben wird.Erwartungen an die BerufstätigkeitJugendliche im Alter von 12 bis 25 JahrenUnd nun noch eine allgemeine Frage zu Arbeit und Beruf.Was müsste Dir eine berufliche Tätigkeit bieten, damitDu zufrieden sein kannst?Einen sicheren Arbeitsplatz243 11Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen58255273891Genügend Freizeit neben der Berufstätigkeit4840921Möglichkeiten, etwas Nützliches für die Gesellschaft zu tun4738132132Das Gefühl, anerkannt zu werden41Gute Aufstiegsmöglichkeiten3741183 1Ein hohes Einkommen3344193 1Viele Kontakte zu anderen Menschen31402351Möglichkeit, sich um andere zu kümmern29382562Das Gefühl, etwas zu leisten24Die soziale Herkunft spielt beim Kinderwunsch ebenfallseine Rolle. Während drei Viertel der Jugendlichen aus deroberen Schicht angaben, sich Kinder zu wünschen,waren es aus der Unterschicht nur etwas mehr als dieHälfte. Dies deutet darauf hin, dass insbesondere jungeMenschen aus den unteren Schichten starke Zweifelhegen, angesichts unsicherer Chancen auf demArbeitsmarkt sowohl eine gute Kindererziehung als aucheine sichere Berufslaufbahn verwirklichen zu können.FAMILIE ALS HÖCHSTES GUT7144derzeit nur 64 Prozent aller Jugendlichen Kinder, 2010waren es 69 Prozent. Bei männlichen Jugendlichen istdieser Trend stärker ausgeprägt als bei weiblichenJugendlichen. Ältere Jugendliche verspüren 2015 einengeringeren Kinderwunsch als noch vor fünf Jahren bei dendamals jüngeren Mädchen und Jungen der gleichenJahrgänge.3129124Angaben in %Shell Jugendstudie 2015 TNS Infratest SozialforschungKINDERWUNSCH GEHT WEITER ZURÜCKVieles deutet darauf hin, dass sich die Sorge um dieschwierige Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben auchauf den Kinderwunsch auswirkt. Insgesamt wünschen sichDie eigene Familie hat für Jugendliche nach wie voreinen hohen Stellenwert. Hier findet eine großeMehrheit von ihnen den notwendigen Rückhalt unddie positive emotionale Unterstützung auf dem Wegins Erwachsenenleben. Mehr als 90 Prozentder Jugendlichen pflegen ein gutes Verhältnis zu ihreneigenen Eltern.Fast drei Viertel würden ihre eigenen Kinder ungefähr sooder genauso erziehen, wie sie selbst erzogen wurden.Dieser Wert hat seit 2002 stetig zugenommen. Bei denJugendlichen aus der unteren Schicht ist diese Zustimmungjedoch erneut am geringsten.STEIGENDES POLITIKINTERESSE ABSEITS ETABLIERTERPARTEIENImmer mehr Jugendliche zeigen politisches Interesse. ImVergleich zu 30 Prozent im Jahr 2002 bezeichnetsich 2015 41 Prozent als „politisch interessiert“.Mit dem politischen Interesse ist auch die Bereitschaft zureigenen Beteiligung an politischen Aktivitäten verbunden.Die etablierten Parteien profitieren davon jedoch nicht,die Politikverdrossenheit bleibt hoch. Jugendliche bringenden Parteien wenig Vertrauen entgegen, genauso wiegroßen Unternehmen, Kirchen und Banken. Das größteVertrauen genießen Polizei, Gerichte sowieMenschenrechts- und Umweltschutzgruppen.Männliche Jugendliche sind häufiger an Politik interessiertals weibliche. Fast sechs von zehn Jugendlichen habensich schon einmal an einer oder mehreren politischenAktivitäten beteiligt. An der Spitze stehen dabei derBoykott von Waren aus politischen Gründen und dasUnterzeichnen von Petitionen. Online-Petitionen sindbeliebter als Unterschriftenlisten. Jeder Vierte hat bereitsan einer Demonstration teilgenommen und 10 Prozentengagieren sich in einer Bürgerinitiative.

JUGEND 201517. Shell Jugendstudie Die wichtigsten gesellschaftlichen PrioritätenJugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren„In welchen der folgenden Bereiche müssenwir besonders aktiv werden?“ Bis zu drei NennungenKinder und Familie545355SORGENVOLLER BLICK AUFS WELTGESCHEHENBildung, Wissenschaft, Forschung394246Soziale Sicherung, Rente344042Arbeitsmarkt667837Umwelt- und Naturschutz251434Gesundheitssystem323032Innere Sicherheit19924Wirtschaftliche Rahmenbedingungen1724unterstützen nur noch 37 Prozent der Jugendlichen dieseAussage. Allerdings lassen sich markante Ost-West-Unterschiede ausmachen. Während 35 Prozent der Jugendlichen ausden westlichen Bundesländern die Aussage unterstützen, dieZuwanderung nach Deutschland zu reduzieren, sind es in denöstlichen Bundesländern (inklusive Berlin) 49 Prozent.Die gestiegene Terrorgefahr und der Konflikt in derUkraine sind im Bewusstsein der Jugendlichen präsent.Fürchteten sich 2010 nur 44 Prozent der Jugendlichen vorKrieg in Europa, ist die Zahl bis 2015 sprunghaft auf 62Prozent angestiegen. Drei Viertel haben Angst vorTerroranschlägen. Für Deutschland wünschen sich dieJugendlichen in der internationalen Politik eine wichtigevermittelnde, aber keine eingreifende Rolle.INTERESSE AN POLITIK STEIGTPolitisches Interesse 2002 bis 2015im Vergleich41%12Sonstiges4 23Angaben in %35%Shell Jugendstudie 2015 TNS Infratest SozialforschungANGST VOR FREMDENFEINDLICHKEIT STÄRKERALS ANGST VOR ZUWANDERUNGNur 29 Prozent der Jugendlichen fürchten sich vor Zuwanderung, aber 48 Prozent haben Angst vor Ausländerfeindlichkeit(2010: 40 Prozent). Demgegenüber sind die Jugendlichenoffener gegenüber Zuwanderung geworden. 2002 plädierten48 Prozent der Jugendlichen, 2006 sogar 58 Prozent, dafür,die Zuwanderung nach Deutschland zu verringern. 201536%30%200220062010Basis: Jugendliche von 12 bis 25 Jahren2015

JUGEND 201517. Shell Jugendstudie DEUTSCHLAND ALS VORBILDJugend ist stolz auf Deutschland, abernicht nationalistischZustimmungIn Deutschland geboren und Deutscher62%Teils teils22%Deutsche, zumindest ein Elternteil nicht in 19%12%Basis: Jugendliche von 12 bis 25 JahrenONLINE, ABER MISSTRAUISCHIm Jahr 2015 ist die Online-Vollversorgung Wirklichkeitgeworden: 99 Prozent der Jugendlichen habenZugang zum Internet. Sie nutzen im Durchschnitt 2,3Zugangskanäle wie beispielsweise Smartphone oderLaptop/Notebook. Zudem ist die junge Generationimmer länger im Netz: Durchschnittlich 18,4 Stundenverbringen die Jugendlichen wöchentlich online, noch2006 waren es weniger als 10 Stunden.Gleichzeitig sind die Jugendlichen über die Problematik der Datennutzung im Internet informiert und sehendiese auch kritisch. Mehr als vier Fünftel von ihnenglauben, dass große Konzerne wie Google undFacebook mit ihren Nutzern und deren Daten viel Geldverdienen. Obwohl mehr als die Hälfte der Jugendlichen angibt, häufig oder gar sehr häufig Facebook zunutzen, fällt das Vertrauen in dieses Unternehmen sehrgering aus.STABILES WERTESYSTEMFreundschaft, Partnerschaft und Familie stehen beiden Mädchen und Jungen an erster Stelle. 89 Prozentfinden es besonders wichtig, gute Freunde zu haben,85 Prozent, einen Partner zu haben, dem sie vertrauenkönnen, und 72 Prozent, ein gutes Familienlebenzu führen.Stabil ist auch die Wertewelt junger Menschen.64 Prozent der Jugendlichen legen großen Wert aufRespekt vor Gesetz und Ordnung. Wichtiger als invorangegangenen Studien ist den Befragten 2015 dieBereitschaft zum umweltbewussten Verhalten. Dagegenverloren materielle Dinge wie Macht oder ein hoherLebensstandard eher an Bedeutung. Die Mehrheitfindet den erstmals erfragten Wert „Die Vielfalt derMenschen anerkennen und respektieren“ wichtig.ZUR METHODIKDie 17. Shell Jugendstudie stützt sich auf eine repräsentativzusammengesetzte Stichprobe von 2.558 Jugendlichen imAlter von 12 bis 25 Jahren aus den alten und neuenBundesländern, die von Infratest-Interviewern zu ihrerLebenssituation und ihren Einstellungen und Orientierungenpersönlich befragt wurden. Die Erhebung fand aufGrundlage eines standardisierten Fragebogens imZeitraum von Anfang Januar bis Mitte März 2015 statt. ImRahmen der qualitativen Studie wurden zwei- bisdreistündige vertiefende Interviews mit 21 Jugendlichendieser Altersgruppe durchgeführt.HERAUSGEBERDeutsche Shell Holding GmbH, HamburgANSPRECHPARTNERShell DeutschlandExternal RelationsSuhrenkamp 71–77, 22335 HamburgTel.: 040/6324-5290E-Mail: [email protected] INFORMATIONENInfografiken und Material zum Download unterwww.shell.de/jugendstudieAUTOREN:Prof. Dr. Mathias AlbertProf. Dr. Klaus HurrelmannProf. Dr. Gudrun Quenzelin Arbeitsgemeinschaft mit TNS InfratestSozialforschung, München:Ulrich SchneeklothDr. Thomas GensickeIngo LevenHilde UtzmannDie 17. Shell Jugendstudie ist im Fischer TaschenbuchVerlag unter dem Titel „Jugend 2015” erschienen undim Buchhandel erhältlich(ISBN 978-3-596-03401-7, 19,99).

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann Prof. Dr. Gudrun Quenzel TNS Infratest Sozialforschung Hamburg, im Oktober 2015. 17. Shell Jugendstudie JUGEND 2015 DIE PRAGMATISCH