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Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected]üsseldorf, den 29. September 2015PRESSEMITTEILUNGOsteoporose: Patientenkongress in RegensburgIn Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an Osteoporose, nach derMenopause ist fast jede dritte Frau betroffen. Der Bundesselbsthilfeverband fürOsteoporose e.V. (BfO) veranstaltet zusammen mit dem Lehrstuhl fürOrthopädie der Universität Regensburg einen Patientenkongressam Samstag, dem 10. Oktober 2015, von 10 bis 16 Uhr im KolpinghausRegensburg.„Selbsthilfe tut gut und hilft, mit Osteoporose zu leben. In Selbsthilfegruppen erlebenBetroffene nicht nur soziale und psychische Unterstützung. Durch denErfahrungsaustausch erhalten sie auch wichtige Informationen über Ärzte, alternativeTherapien oder Kostenerstattung durch die Krankenkassen“, sagt Gisela Klatt, Präsidentindes BfO.Aufruf zur Gründung einer Selbsthilfegruppe für Osteoporose in RegensburgDoch in der Region Regensburg gibt es keine Selbsthilfegruppe für Osteoporose-Kranke.Das soll sich bald ändern. „Mit dem Patientenkongress wollen wir gezielt OsteoporoseBetroffene in Regensburg ansprechen und dazu aufrufen, eine Selbsthilfegruppe zugründen. Wir unterstützen sie dabei gerne!“Auf dem Kongress erfahren Patienten, Angehörige und Interessierte Wissenswertes rundum die Themen Osteoporose und Selbsthilfe. Die Kongressbesucher haben Gelegenheit,sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und Experten Fragen zu stellen. DieTeilnahme am Kongress ist ohne Anmeldung möglich und kostenlos.Fürstin Gloria von Thurn und Taxis übernimmt SchirmherrschaftDie Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernimmt Fürstin Gloria von Thurn undTaxis, Tagungspräsident ist Prof. Joachim Grifka, Inhaber des Lehrstuhls für Orthopädieder Universität Regensburg. Er wird über Wirbelkörperbrüche referieren – eine häufigeund schmerzhafte Folge der Osteoporose. Frauen sind davon zehn Mal häufiger betroffenals Männer. Der Volksmund spricht wegen der zunehmenden Krümmung des RückensGeschäftsstelle:Kirchfeldstr. 14940215 DüsseldorfTel: 0211 –301314-0Fax: 0211 eoporose-deutschland.de

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] schmeichelhaft vom „Witwenbuckel“. Eine Operation verspricht Schmerzlinderung.Doch wann ist der Eingriff wirklich sinnvoll? Prof. Grifka klärt Patienten, Angehörige undInteressierte auf.Yoga-Workshop: Übungen, die Osteoporose-Kranken guttunDie Kongressbesucher erfahren außerdem Wissenswertes zu den Themen künstlicherHüft- und Knieersatz bei Osteoporose-Patienten und zu Fußproblemen aufgrund vonKnochen- und Gelenkschädigungen. Apothekerin Margit Schlenk informiert über Nebenund Wechselwirkungen von Medikamenten und erklärt, warum Osteoporose-Patientenhier besonders vorsichtig sein müssen.Yoga hilft bei Osteoporose – wie, das zeigt Sportwissenschaftler Prof. Michael Weiß inzwei Workshops und lädt zum Mitmachen ein. Die Ehrenamtlichen desBundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose (BfO) klären über Prävention, Diagnose,Therapiemöglichkeiten und Selbsthilfe auf. In einer Ärztesprechstunde haben Betroffenedie Möglichkeit, Experten der orthopädischen Universitätsmedizin Regensburg Fragen zustellen.BfO-Patientenkongresse und der WeltosteoporosetagDer BfO, die größte deutsche Patientenorganisation für Osteoporose, veranstaltet seit 15Jahren anlässlich des Weltosteoporosetages Patientenkongresse. Die Veranstaltung findetjedes Jahr in einer anderen deutschen Stadt statt. Der Weltosteoporosetag wurde 1998von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als offizieller, weltweiter Aktionstaganerkannt. Er wird seither am 20. Oktober begangen.Kontakt:Dr. Sonja EndresReferentin für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitBundesselbsthilfeverband für Osteoporose e. V. (BfO)Tel.: 0 81 61/ 23 46 574E-Mail: [email protected]: chfeldstr. 14940215 DüsseldorfTel: 0211 –301314-0Fax: 0211 eoporose-deutschland.de

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected]Über den BfODer Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e. V. (BfO) ist Dachverband für rund 300Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland und hat 15.000 Mitglieder. Er ist unabhängiger,kompetenter Ansprechpartner für das Krankheitsbild Osteoporose und ihre Therapie,unterstützt die Gründung, Organisation und Finanzierung von Selbsthilfegruppen, vertrittdie Interessen der Osteoporose-Patienten im Gesundheitswesen und informiert dieÖffentlichkeit über die Krankheit, ihre Folgen und präventive Maßnahmen.Geschäftsstelle:Kirchfeldstr. 14940215 DüsseldorfTel: 0211 –301314-0Fax: 0211 eoporose-deutschland.de

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] - Daten und Fakten-Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört Osteoporose zu den zehnhäufigsten Erkrankungen weltweit und gilt daher als Volkskrankheit. InDeutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an Osteoporose. Genaulässt sich das jedoch nur schwer sagen, da die Krankheit häufig unerkannt bleibt.(Vgl. Bone Evaluation Study -Analyse-von-Krankenkassen-Routinedaten)-Weniger als ein Viertel aller Fälle werden frühzeitig diagnostiziert undadäquat behandelt. (Vgl. International Osteoporosis Foundation category-22)-Aufgrund der demographischen Entwicklung rechnen neuere Studien damit, dassdie Zahl der Osteoporose-Betroffenen in Europa bis 2025 um ein Viertelzunimmt von derzeit rund 28 Millionen auf 34 Millionen Betroffene. (Vgl.International Osteoporosis Foundation IOF, ory-22 )-Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass sich die Anzahl derosteoporotischen Knochenbrüche bis 2050 weltweit vervierfachen wird, inwohlhabenden Industriestaaten rechnet sie sogar mit einer wesentlich höherenZunahme. Die jährlichen Therapiekosten beliefen sich in Deutschland 2010 aufneun Milliarden Euro und werden bis 2025 um ein Viertel auf rund elf Milliardenwachsen. (Vgl.http://www.who.int/nutrition/topics/5 population nutrient/en/index25.html ategory-22)-Osteoporose-Frakturen sind schwierig zu behandeln und heilen schlecht,weil stabilisierende Implantate in den porösen Knochen nur schwer Halt finden.Außerdem wachsen osteoporotische Knochen nur langsam wieder zusammen.-Besonders kostspielig und für die Patienten folgenreich sind Schenkelhalsbrüche.Über 90 Prozent der Patienten mit Oberschenkelhalsbruch haben eineverminderte Knochendichte. Aktuell erleiden in Deutschland rund 160.000Menschen jährlich eine Schenkelhalsfraktur. Die Experten gehen davon aus, dasssich diese Zahl mit zunehmender Lebenserwartung in den kommenden Jahrenverdoppeln wird. (Quelle: Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie)-Oberschenkelhalsbrüche haben für ältere Menschen häufig gravierendekörperliche und seelische Folgen. Dazu zählen chronische Schmerzen,

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · nkungen und eine verminderte Belastbarkeit. Viele sindaußerdem von ihrem folgenreichen Sturz traumatisiert und trauen sich kaum nochvor die Haustür. Ein selbstbestimmtes Leben ist ihnen nicht mehr möglich, sie sindauf fremde Hilfe angewiesen.-Allein die direkten Kosten einer Schenkelhalsfraktur betragen rund 20 000Euro pro Fall. Darin sind noch nicht die indirekten Kosten der Pflegebedürftigkeiteingeschlossen. Die Behandlungsfolgen werden auf jährlich etwa 2,5 MilliardenEuro geschätzt. (Quelle: Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie)-20 Prozent der Patienten werden nach einem Oberschenkelhalsbruch zumPflegefall, über 50 Prozent erleiden nach einem Oberschenkelhalsbrucheinschneidende Einschränkungen in ihrem zuvor selbstständig bewältigten Alltag.Jeder dritte bis vierte Senior über 85 stirbt innerhalb eines Jahres an den Folgendes Bruchs. (Quelle: Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie)-80 Prozent der Osteoporose-Patienten sind Frauen. Besonders häufigerkranken sie nach den Wechseljahren, denn der gesunkene Östrogenspiegelbeeinträchtigt den Knochenstoffwechsel negativ. Dieser Zusammenhang gilt auchfür Männer: Fehlt das Sexualhormon Testosteron, werden die Knochen brüchig.Allerdings sinkt der männliche Testosteronspiegel im Alter eher langsam undinsgesamt nicht so stark wie der weibliche Östrogenspiegel.-Bei männlichen Patienten sind in über 50 Prozent aller Fälle andereGrunderkrankungen oder deren Behandlung schuld an der Osteoporose. Diese sogenannte „sekundäre Osteoporose“ ist häufig auf eine Unterfunktion derKeimdrüsen, die Einnahme von Kortisonpräparaten oder eine kalziumarmeErnährung zurückzuführen. Auch Rauchen und Alkoholmissbrauch lassen dasSkelett brüchig werden.-Selbsthilfegruppen haben nachweislich einen positiven Einfluss auf denVerlauf der Osteoporose-Erkrankung: Bewusste Ernährung: Gruppenmitglieder nehmen 50 Prozent mehrkalziumreiche Produkte zu sich als Nichtmitglieder Bewegung: 80 Prozent der Gruppenmitglieder treiben regelmäßig Sport,aber nur 18 Prozent der Nichtmitglieder Effektive Therapie: deutlich höhere Compliance im Rahmen der Therapiebei Mitgliedern von Selbsthilfegruppen-Die Mitglieder in Selbsthilfegruppen profitieren vom Erfahrungsaustausch mitanderen Betroffenen. Sie erhalten nicht nur soziale Unterstützung sondern auchaktuelle Informationen über Experten in ihrer Region, den Stand derwissenschaftlichen Forschung, alternative Therapien, Kostenerstattung durch dieKrankenkassen und vieles mehr.

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · ERBRUCH BEI OSTEOPOROSEVortrag: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Joachim GrifkaIn Deutschland erleiden mehr als 200.000 Menschen im Jahr einen Wirbelkörperbruchwegen Osteoporose. Frauen sind zehnmal häufiger betroffen als Männer.Typischerweise kommt es zu dem Wirbelkörperbruch bei harmloser Belastung oder auchnur bei einer Bewegung. Typisch sind plötzliche, oft starke Rückenschmerzen undSchmerzen schon bei geringen Bewegungen. Im Röntgenbild sieht man den Einbruch desWirbelkörpers. In der Kernspintomographie bekommt man zusätzliche Hinweise, ob essich um einen frischen Bruch handelt oder eine ältere Veränderung vorliegt, die sichauch allmählich entwickelt haben kann. Meistens ist die untere Brustwirbelsäule oder dieobere Lendenwirbelsäule betroffen.Die massiven Schmerzen führen dazu, dass Betroffene sich praktisch nicht mehrbewegen können und einen hohen Schmerzmittelbedarf haben. Mit der Kyphoplastiesteht ein modernes, komplikationsarmes Operationsverfahren zur Verfügung, um schnellwieder schmerzfrei und beweglich zu werden.Von besonderer Bedeutung ist die Gesamtbehandlung der Osteoporose. Denn 20 Prozentder Patienten, die einen Wirbelkörperbruch haben, erleiden innerhalb eines Jahres einenzweiten Wirbelkörperbruch.Kontakt:Prof. Dr. med. Dr. h. c. Joachim GrifkaDirektor der Orthopädischen Klinik für die Universität RegensburgKaiser-Karl V.-Allee 393077 Bad AbbachTel. 09405/18 2401Fax 09405/18 thopaedie

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] Dr. med. Dr. h. c. Joachim GrifkaDirektor der Orthopädischen Klinik und Poliklinik für dieUniversität Regensburggeb. am 18. März 1958 in KrefeldAusbildung und beruflicher Werdegangseit 02.05.2000Lehrstuhlinhaber für Orthopädie derUniversität Regensburg undDirektor der Orthopädische Klinik für die Universität Regensburg imAsklepios Klinikum Bad AbbachQualifikationen (Facharzt- und t für OrthopädiePhysikalische TherapieSpezielle orthopädische ChirurgieRheumatologieSpezielle SchmerztherapieFacharzt für Physikalische Medizin und RehabilitationEBOT – Fellow (European Board of Orthopaedics and Traumatology Europäischer Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)Facharzt für Orthopädie und UnfallchirurgieKinderorthopädieRöntgendiagnostik gebietsradiologieTRICARE EUROPE Provider for U. S. GovernmentMRI BewegungsorganeOsteologe DVOWissenschaftliche Schwerpunkte Knochenstoffwechsel, OsteoporoseArthroseforschung, gelenkerhaltende wie ersetzende OperationenDegenerative WirbelsäulenerkrankungenSportorthopädie

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · E IM ALTERVortrag: Dr. med. Jürgen GötzDie Belastung und Beanspruchung unserer Füße sind enorm: Im Laufe unseres Lebenstragen sie uns zwischen 40.000 und 100.000 Kilometer weit. Allein hieraus lässt sich dieEntstehung von abnutzungsbedingten Krankheiten wie Arthrose, Fersensporn oder Sehnenerkrankungen erklären. Die Gelenke und Weichteile von Fuß und Sprunggelenk sindaber auch Unfallereignissen ausgesetzt oder werden durch andere Erkrankungen wieRheuma, Gicht oder Diabetes sekundär geschädigt.Die Behandlung des entsprechenden Krankheitsbilds am Fuß erfordert eine gründlicheDiagnostik. Das therapeutische Spektrum ist vielseitig und umfasst physikalische undphysiotherapeutische Maßnahmen ebenso wie orthopädie- und orthopädieschuhtechnische Versorgungen als auch operative Verfahren. Welche Verfahren zum Einsatz kommen, hängt von vielen Faktoren ab: Ausmaß der Schädigung, Anforderungsprofil des Patienten, Begleiterkrankungen.Betrachtet man beispielhaft die Arthrose des Sprunggelenks, kann die konservative Therapie mittels Physiotherapie, Gelenkinjektionen oder orthopädischem Schuh erfolgen. DieElemente eines orthopädischen Maßschuhs müssen derart gearbeitet sein, dass beim Gehen eine äußere Stabilisierung des Sprunggelenks gewährleistet ist. Bei den operativenVerfahren gibt es bei der Arthrose des oberen Sprunggelenks entsprechend des Ausmaßes der Gelenkschädigung, des Anforderungsprofils des Patienten und dem Vorhandensein eventueller Begleiterkrankungen unterschiedliche Optionen. Bei Beschwerden durchImpingementphänomene (Einklemmungsschmerzen z.B. durch knöcherne Ausziehungenan der Schienbeinvorderkante) kann eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) mit entsprechender Abtragung der schmerzenden Knochensporne noch erfolgversprechend sein. ImRahmen der Gelenkspiegelung können entzündlich veränderte Gelenkschleimhautzottenoder freie Gelenkkörper mitentfernt werden. Liegt eine Achsfehlstellung des Rückfußesvor, kann mit einer Umstellungsoperation das geschädigte Areal entlastet und dafür derintakte Knorpel stärker belastet werden. Sind die degenerativen Veränderungen jedochzu stark ausgeprägt, muss eine Versteifungsoperation oder die Versorgung mit einemkünstlichen Gelenk (Sprunggelenksendoprothese) diskutiert werden. Versteifung undkünstlicher Gelenkersatz bieten für sich Vor- und Nachteile, so dass entsprechend eineindividuelle Beratung durchgeführt werden muss.Kontakt:Dr. med. Jürgen Götz, MHBALeiter Sektion Fuß- und SprunggelenkchirurgieOrthopädische Klinik für die Universität RegensburgAsklepios Klinik Bad AbbachKaiser-Karl-V.-Allee 393077 Bad [email protected]

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] med. Jürgen GötzLeiter Sektion Fuß- und SprunggelenkchirurgieOrthopädische Klinik für die Universität Regensburggeb. am 28. März 1976 in Schwandorf 9992001200120022003– 1995– 1996– 1998– 1999– 2001– 2002– 20042004 – 200620052007ab 20082008200820082008200920092010 – 2014201020112011Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium SchwandorfAbitur (1,2)Zivildienst (Orthopädische Klinik Lindenlohe)Vorklinischer Abschnitt an der Universität RegensburgPhysikum (1,66)1. klinischer Abschnitt an der Universität Regensburg1. Staatsexamen (1)2. klinischer Abschnitt an der Universität Regensburg2. Staatsexamen (2)Praktisches Jahr (Wahlfach Orthopädie)3. Staatsexamen (2)Arzt im Praktikum an der Orthopädischen Klinik derUniversität RegensburgAssistenzarzt an der Orthopädischen Klinik der UniversitätRegensburgSonographie der Stütz- und Bewegungsorgane – DEGUM-ZertifikatRotationsassistent Chirurgie, Caritas Krankenhaus St. Josef,RegensburgAssistenzarzt an der Orthopädischen Klinik der UniversitätRegensburgZusatzbezeichnung SportmedizinZertifikat „Technische Orthopädie“Ärztliche Leitung Labor für Gang- und BewegungsanalyseLeitung Diabetische FußsprechstundeSektionsleitung Technische OrthopädieZertifikat Prüfarzt nach KKS-Netzwerk KriterienFernstudium MHBA – Universität ErlangenZertifikat Transplantationsbevollmächtigter MACI - GenzymeFacharzt für OrthopädieFunktionsoberarzt

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · 4201420142014Zertifikat „Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte“ nach den RKIRichtlinienOberarzt und Leiter der Abteilung für Fuß- undSprunggelenkchirurgie der Orthopädischen UniversitätsklinikRegensburgLehrbeauftragter der Orthopädischen Universitätsklinik RegensburgZertifikat AAL, Universität ErlangenZertifikat FußchirurgieMaster of Health Business Administration, MHBAZusatzbezeichnung RheumatologieEuropean Certification In Trauma And Orthopaedic Foot And AnkleSurgery

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] DES KNIE- UND HÜFTGELENKSVortrag: Prof. Dr. Guido HeersDie Arthrose des Knie- und Hüftgelenks ist eine sehr häufige Erkrankung, bei der es zueiner fortschreitenden und unumkehrbaren Zerstörung der Gelenkstrukturen kommt.Hauptsymptome sind Schmerz unter Belastung, in späteren Stadien in Ruhe, Schwellungen, Steifigkeitsgefühl, sowie Gelenkdeformität und ein genereller Funktionsverlust. Aktivierungszustände können neben Phasen scheinbaren Stillstandes das klinische Bild prägen.Die erste Therapie der Arthrose ist in der Regel konservativ. Physiotherapie, physikalische Therapie, Medikamente gegen die Schmerzen und Entzündungszustände, Gelenkinjektionen, Knieorthesen und Unterarmgehstützen, Gewichtsreduktion und Verhaltensschulung (z.B. die „Knieschule“) stellen einzeln oder in Kombination die Eckpfeiler dieserBehandlungsstrategie dar.Bei Versagen der konservativen Therapie werden häufig gelenkerhaltende minimalinvasive offene oder arthroskopische Eingriffe indiziert. Sie adressieren in erster Linie dievorliegenden strukturellen Schäden im Gelenk (z.B. Knorpel, Meniskus (Kniegelenk),Knochen und Ligamente). Eine genaue Analyse der individuellen biomechanischen Parameter ist zudem erforderlich, um ggf. zusätzliche Begleittherapien, z. B. Umstellungsosteotomien, durchzuführen. Bei vollständig zerstörten Knie- und Hüftgelenken durch dieArthrose hilft nur noch der Gelenkersatz durch Endoprothesen.Eine gleichzeitig bestehende Osteoporose muss bei der Behandlung der Arthrose berücksichtigt werden. Eine Osteoporose beeinflusst sowohl die Auswahl der Medikamente alsauch die durchzuführenden operativen Maßnahmen. Auch das gewählte Prothesenmodellmuss der Situation angepasst werden, da ansonsten die erhöhte Gefahr einer frühzeitigen Lockerung oder eines Knochenbruchs um die Prothese herum besteht.Kontakt:Prof. Dr. Guido HeersFacharzt für Orthopädie und UnfallchirurgieOrthopädische Klinik für die Universität RegensburgAsklepios Klinik Bad AbbachKaiser-Karl-V.-Allee 393077 Bad [email protected]

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] Dr. Guido HeersOberarzt Orthopädie, Orthopädische Klinik der Universität Regensburggeb. am 1. August 1969 in Münster (Westfalen)Ärztliche Tätigkeit7/1995 bis 12/1996Arzt im Praktikum - UnfallchirurgieBerufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg-Buchholz3/1997 bis 8/1999Assistenzarzt – OrthopädieHamburg9/1999 bis 9/2000Research FellowshipDepartment of Orthopaedic Surgery, Mayo Clinic,Rochester, MN, USA9/2000 bis 2/2003Assistenzarzt – OrthopädieOrthopädische Klinik der Universität RegensburgDirektor: Prof. Dr. med. J. Grifka2/2003Facharzt für Orthopädie3/2004Schwerpunktbezeichnung: Rheumatologieseit 6/2005Oberarzt – OrthopädieOrthopädische Klinik der Universität RegensburgDirektor: Prof. Dr. med. J. Grifka1/2007Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie9/2007 bis 4/2008Ärztliche Tätigkeit am Krankenhaus Barmherzige BrüderRegensburgAbteilung Unfallchirurgie(Leiter: Prof. Dr. Neugebauer) im Austausch9/2013Ernennung zum außerplanmäßigen Professor der UniversitätRegensburg

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] UND WECHSELWIRKUNGEN VON MEDIKAMENTENVortrag: Margit Schlenk (Apothekerin)Pro Tag werden in mehr als 20.000 deutschen Apotheken Arzneimittel mit sachkundigerBeratung vom Apotheker abgegeben und auf Neben- und Wechselwirkungen geprüft, diezusammen mit anderen, eingenommenen Präparaten auftreten können.Eine Untersuchung der Bayerischen Landesapothekerkammer hat ergeben, dass pro Jahr870.000 solcher relevanten Arzneimittelwechselwirkungen alleine in Bayern auftreten.Dabei können 82 Prozent der Interaktionen direkt in der Apotheke vom pharmazeutischen Personal gelöst werden. In den anderen Fällen erbringt die Kommunikation mitdem Arzt die gewünschte Lösung auftretender Probleme.Ziel ist es, immer wieder die Medikation eines Patienten gesamt zu prüfen, ob die Arzneistoffe zueinander passen, aber auch ob die Therapie nach den aktuellen Leitlinien derFachgesellschaften zu den Erkrankungsbildern des Patienten sowie zu seinen Stoffwechselfunktionen (Laborwerten) und seinem Alter passt. Dieser kontinuierliche Prozess nenntsich „Medikationsmanagement“, der idealerweise zusammen mit dem Arzt erfolgen sollte.Gerade Patienten, die die Diagnose Osteoporose haben, müssen genau auf den Abstandder Einnahme Ihrer Medikamente achten. Potentielle Interaktionen zwischen Arzneistoffen und Mineralien, die auch in Nahrungsmitteln in hoher Konzentration enthalten sind,können die Aufnahme der Arzneistoffe in den Körper fast gänzlich unterbinden. Beispielesind hier die Bisphosphonate (Fosamax, Alendronsäure etc.), die in zeitlichem Abstand zuKalzium, Magnesium, Zink und Eisen eingenommen werden müssen. Aber auch dieSchilddrüsenhormone (L-Thyroxin) sollten nicht gleichzeitig mit Mineralien eingenommenwerden, andernfalls ist die aufgenommene Dosis zu gering und es entsteht eine Schilddrüsenunterfunktion.Zu wenig wird an die Wechselwirkungen mit weiteren Nahrungsmitteln gedacht. So kannder Verzehr von Grapefruit, Granatapfel oder der Genuss der asiatischen Gojibeere dieVerstoffwechselung von Arzneistoffen massiv beeinflussen. Der Genuss einer (!) Grapefruit hemmt den Abbau von Cholesterinsenkern (sog. Statinen) über 6 Tage und eskommt zur Anhäufung von Wirkstoff im Blut bis hin zu Dosen, welche die Muskulatur belasten (der Patient verspürt dann unter Umständen muskelkaterartige Schmerzen, obwohl er keine überlastende Tätigkeit/Bewegung ausgeübt hat).Aber auch die Kombination von Arzneistoffen gegen Schmerzen mit anderen Arzneistoffen kann Probleme hervorrufen. Gerade hier ist der Osteoporose-Patient häufig betroffen,denn die Bekämpfung der Skelettschmerzen ist ein wichtiger Bestandteil seiner Therapie.Ist der Osteoporose-Patient über 65 Jahre alt, so muss er bei Dauereinnahme eines Ibuprofen-Präparats seine Magenschleimhaut mit einem Säureblocker (Pantoprazol oderOmeprazol) hemmen. Doch dann geht die Bredouille weiter: Der Säureblocker hemmt beiDauereinnahme die Aufnahme von Vitamin B12, Kalzium und Magnesium, kann die Osteoporosegefahr erhöhen und negative Auswirkungen auf die Herzfunktionen durch entstehenden Magnesiummangel zeigen. Eine Gabe von B12, Kalzium, Magnesium und Vitamin

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] ist dann angezeigt. Ibuprofen macht auch die blutverdünnende Wirkung von ASS 100zunichte, wenn es nicht in richtigem Abstand dazu genommen wird.Die Gesamtmedikation in der individualisierten Medikation eines Patienten ist also nichtbanal bezüglich der Arzneimitteltherapiesicherheit. Um hier den Überblick zu gewinnenhabe ich die „Arzneisicherheits-Tüte“ erfunden: Der Patient bringt alle Medikamente, Arznei-und Gesundheitsmittel, seine Diagnosen und Laborblätter in die Apotheke. Als Medikationsmanagerin der Bayerischen Akademie für Klinische Pharmazie werte ich die Gesamtsituation nach allen geschilderten Fragestellungen aus.Kontakt:Margit SchlenkFachapothekerin für Offizinpharmazie, Homöopathie und NaturheilverfahrenMoritz Apotheke NürnbergMoritzbergstraße 5390482 NürnbergTel.: 0911 – 95 06 [email protected]

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] Kathrin SchlenkApothekerinAusbildungWS 1985/86 bis WS 1988/89Studium der Pharmazie ander Universität ErlangenNürnberg6/1989 bis 5/1990Praktisches Jahr fürApotheker, MohrenApotheke Nürnberg7/ 1990Approbation als Apothekerin7/ 1990 bis 9/ 1990Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl fürPharmazeutische Technologie ( Prof. Nürnberg)seit 11/ 1990Chefvertretende angestellte Apothekerin MarienApotheke Schnaittach4/ 1992 bis 4/ 1999Dozentin an der staatlich anerkannten Fachschule fürAltenpflege und Altenpflegehilfe in Neunkirchen am Sandim Fach Arzneikunde/Medikamentenlehre (nebenberufl.)seit 9/ 1999Leiterin der Moritz-Apotheke in Nürnberg-Laufamholz bis heute Fachreferentin für Gesundheitsthemen, v.a. Phytopharmaka,Atemwegstherapeutika, Venen, Praemenstruelles Syndrom, Schmerz,Wechseljahre, Harnwege, Vitamine, MineralstoffeReferentin für die Bayerische Landesapothekerkammer und andereApothekerkammern, seit 2002 in der dezentralen Fortbildung, WeiterbildungErnährungsberatung, Weiterbildung Homöopathie und Naturheilverfahren,Weiterbildung Prävention und GesundheitsförderungPrüferin der PTA- Prüfung in Nürnberg seit 2008Sprecherin des Institutsdirektoriums des Wissenschaftlichen Instituts fürPrävention im Gesundheitswesen der Bayerischen LandesapothekerkammerWIPIG (April 2008 bis Juni 2010), danach Mitglied im Direktorium bis 2014Bereichsbezeichnung Prävention und Gesundheitsförderung und"Präventionsmanager WIPIG" 2010Weiterbildung Geriatrische Pharmazie 2012Weiterbildung zum "Medikationsmanager BaKlinPharm" 2014

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] Pressesprecherin der Nürnberger ApothekerMitglied im Qualitätszirkel Prävention des WIPIG Wissenschaftliches Institut fürPrävention im Gesundheitswesen www.wipig.deVeröffentlichungen : „Adipositas“ Kasper, Schlenk, im Govi Verlag , ISBN 3-7741-09788, 2003 „Naturheilkunde und Phytotherapie“ Keller/Schlenk/Jorek/Wiesenauer,Deutscher Apothekerverlag, 2005 Mitautorin „Komplementärmedizin für die Kitteltasche“, DeutscherApothekerverlag 2009, 2. Auflage 2011 Mitautorin „Komplementärmedizin für Kinder“ Deutscher Apothekerverlag 2011 div. Artikel in „PTA heute“

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] KlattPräsidentin des Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporosee.V.geb. am 1.09.1951 in Krögis bei Meissenverheiratet, vier KinderBerufliche hrenamtliche Tätigkeit im BfOBei mir wurde 1997 erstmals Osteopenie diagnostiziert, also eine Minderung derKnochendichte/ Vorstufe zur Osteoporose. Von Anfang an wollte ich etwas dagegen tunund habe mich daher einer Selbsthilfegruppe angeschlossen – es hat sich gelohnt: Seit17 Jahren hat meine Knochendichte kaum weiter abgenommen, mein Zustand ist stabil.2004 übernahm ich die Leitung einer Selbsthilfegruppe.2006- 2009 Beisitzerin Vorstand BfO2009- 2014 Vizepräsidentin BfOseit Juni 2014 Präsidentin BfOKontaktGisela KlattFöhrenstr. 4790530 WendelsteinTel.: 09129– 909749E-Mail: [email protected]

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] Weltosteoporosetag – GeschichteAllgemeine Informationen zum Weltosteoporosetag (WOT):---Der WOT wurde am 20. Oktober 1996 vom britischen Osteoporoseverband insLeben gerufen.Das Ziel: Durch Info-Veranstaltungen und verschiedene publikumswirksameAktionen soll weltweit gesellschaftliches Bewusstsein für die Knochengesundheitund die Prävention von Osteoporose geschaffen werden.Seit 1997 organisiert die International Osteoporosis Foundation (IOF) denWeltosteoporosetag, der mittlerweile von Patientenorganisationen in rund 90Ländern ausgerichtet wird.1998 wurde der WOT von der World Health Organisation (WHO) als offizieller,weltweiter Aktionstag anerkannt. Er wird seither immer am 20. Oktoberbegangen.BfO-Patientenkongresse anlässlich des WeltosteoporosetagesDer Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose, die größte deutschePatientenorganisation, veranstaltet seit 2000 anlässlich des Weltosteoporosetages einenPatientenkongress. Die Veranstaltung findet jedes Jahr in einer anderen deutschen Stadtstatt. Sie gibt Betroffenen Gelegenheit, sich in Vorträgen über neueste wissenschaftlicheErkenntnisse, Behandlungsrichtlinien, Erstattung durch die Krankenkassen etc. zuinformieren und vom Erfahrungsaustausch mit anderen zu profitieren. Außerdem könnenOsteoporose-Patienten individuelle Fragen in einer Expertensprechstunde klären. DieTeilnahme am Kongress ist kostenlos.

Kirchfeldstr. 149 · 40215 Düsseldorf · Tel: 0211 –301314-0 · [email protected] Patientenkongress anlässlich des Weltosteoporosetages 2015 wirdpräsentiert mit freundlicher Unterstützung von:

1999 Spezielle Schmerztherapie . 2000 Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation . 2004 EBOT – Fellow (European Board of Orthopaedics and Traumatology - Europäischer Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie) 2006 Facharzt für Orthopädie und Unfallchi